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Neue Videos zum TensionController

Wie erklärt man ein neues Produkt, wenn man keinen persönlichen Kontakt hat und das Produkt dem Interessenten nicht praktisch vorführen und erklären kann? In Zeiten von YouTube, Social Media, Smartphones und Tablets am besten doch wohl in einem Video, dachten wir uns. Also machten wir uns auf den Weg zum Fahrzeugbauer FVG GmbH & Co. KG, der kürzlich sein neues, energiesparendes Firmengebäude am Standort Wildeshausen (Nähe Bremen) bezogen hat. Dort wollten wir einen Anwendungsfilm zu unserem neuen TensionController drehen. Mit Hilfe dieses Controllers können sowohl Pkw als auch Lkw auf einem Fahrzeugtransporter absolut sicher, einfach und schnell per Reifenradsicherung verzurrt werden.

Hält sicher und schont das System

Durch eine speziell entwickelte Oberflächenstruktur ist unser TensionController extrem rutschhemmend. Gleichzeitig sorgt die gleitende Innenbeschichtung für perfekte Bedingungen einer optimalen Kraftübertragung sowie einer schonenden, gleichmäßigen Beanspruchung der Fahrspurrillen-Oberfläche des Fahrzeugtransporters. Die besondere Gleiteigenschaft bewirkt zusätzlich, dass der Zurrgurt (35 mm oder 50 mm) beim Einfädeln und Positionieren schnell durch den Controllerschlauch hindurchgeführt werden kann.

Die Systeme (TensionController plus Zurrgurt) sind im Standard mit Gurtbändern aus Polyester (Dehnung <4%) und in der Premium-Version mit der Hochleistungsfaser UHMW-PE (Dehnung <1,5%) ausgestattet. Möglich wäre auch eine Mischung aus beiden Materialien (Dehnung <2,5%). UHMW-PE unterstützt die guten Gleiteigenschaften des TensionControllers und sorgt damit für eine noch optimalere Verteilung der Vorspannkraft und einen positiven Einfluss auf das Nachspannen. Zusätzlich kann je nach persönlicher Präferenz und Einsatzgebiet zwischen 360°‑drehbarem Wirbelhaken oder Profilhaken gewählt werden. Das System wurde gemäß der VDI-Richtlinie 2700, Blatt 8.1 und 8.2 entwickelt, ist GS-zertifiziert und konform mit den DAIMLER-Verladerichtlinien. Fazit: Alles top.

TensionController als Premium-Zubehör

Diese Fülle an Vorteilen hat auch FVG überzeugt. Das Unternehmen war beim Videodreh in den Produktionshallen daher gerne mit von der Partie. Jeder Kunde, der jetzt ein FVG-Fahrzeug erwirbt, erhält beim Kauf auch ein Reifensicherungs-Set, bestehend aus Dolezych-Zurrgurten und TensionController. Technikleiter Ingo Pintaske: „Unsere Fahrzeugtransporter sind ein Premium-Produkt; dazu gehört selbstverständlich auch der Dolezych TensionController als Fahrzeugsicherung.“

Film ab!

Resultat des spannenden Besuchs bei den gastfreundlichen Fahrzeugbauern aus Wildeshausen sind zwei Videos. Im ersten Film wird erklärt, wie das Gurtsystem mit TensionController am Pkw-Reifen angelegt wird und welche Vorteile es dabei gibt; das zweite, wie ein Lkw-Reifen verzurrt wird. Überzeugen die Videos auch Sie? – Wir wünschen viel Freude beim Zuschauen!

Hier geht’s zum Video „TensionControllers am Pkw-Reifen“.

Hier geht’s zum Video „TensionController am Lkw-Reifen“.

Was bisher geschah

  • 2016: Von TÜV SÜD und Kässbohrer durchgeführte Reibbeiwertstudie weist drauaf hin, dass Berechnungsgrundlage für die Ladungssicherung von Fahrzeugen fehlt.
  • Beginn 2018: Weitere Untersuchunge ergeben, dass Sicherungssysteme beim Pkw- und Lkw- Transport erheblich höheren Belastungen unterliegen als bis dato bekannt ist.
  • Herbst 2018: Dolezych und TÜV SÜD veröffentlichen eine Studie zu den auftretenden Kräften bei der Pkw- und Lkw-Reifensicherung (Download auf www.tuev-sued.de/truck).
  • Beginn 2019: Die mit dem TÜV SÜD gemeinsam entwickelte (erste und bislang einzige) Prüfgrundlage zur Ermittlung der Sicherungskräfte am Reifen und in den Zurrgurt-Komponenten wird freigegeben.
  • Herbst 2019: Auf dem neu entwickelten Prüfstand werden ab sofort Zurrsysteme mit einem eigenem Logo zertifiziert.

„The future of lashing explained…“

Exklusives Webinar von DSM zur Anwendung textiler Zurrketten

„Ketten müssen aus Stahl sein. Ketten müssen laut sein. Ketten müssen schwer sein.“ – Diese vermeintlichen Grundsätze sind längst überholt.

Times are chainging mit der textilen Zurrkette DoNova® PowerLash!

Das Unternehmen DSM (Hersteller der Hochleistungsfaser Dyneema®) und die niederländische Schwerlastreederei JUMBO laden Sie herzlich zu einem kostenlosen Webinar ein! Darin berichten sie, wie hunderte Tonnen schwere Turmsegmente für Windkraftanlagen für ihren Seetransport von Nordenham im Norden Deutschlands zu einem großen Offshore Windpark in Taiwan mit unseren DoNova® PowerLash-Ketten gesichert werden.   

Ihr Nutzen

Im Webinar lernen Sie, wie man durch den Einsatz der textilen Kette DoNova® PowerLash

  • Ladungssicherungs-Prozesse leichter und sicherer gestalten,
  • die Zurrzeiten um bis zu 50% reduzieren
  • und dadurch Kosten sparen kann.

Zur Anmeldung

Melden Sie sich kostenlos für das Webinar am 9. Juni an. Wählen Sie einfach den Zeitpunkt, der Ihnen am besten passt.

Zeitpunkt 1: 10:00 Uhr

Zeitpunkt 2: 15:00 Uhr


85 Jahre Dolezych – Ein Interview mit Udo & Tim Dolezych

Im Gespräch mit Udo und Tim Dolezych

Sie beide haben jeweils die Unternehmensführung von Ihren Vätern übernommen. War das ganz selbstverständlich für Sie oder hatten Sie ursprünglich etwas anderes geplant?

Udo Dolezych: Das stand schon während meiner Schulzeit fest. Deswegen habe ich dann auch BWL studiert, um für meine zukünftige Rolle im Unternehmen gewappnet zu sein. Wenn mir damals klar gewesen wäre, wie viel Technik mit unseren Produkten zusammenhängt, hätte ich noch ein technisches Studium angehängt. Ich habe diese dann durch die Praxis gelernt. Um seinen Ingenieur beneide ich Tim allerdings ein bisschen… (lacht)

Tim Dolezych: Bei mir war es ähnlich wie bei meinem Vater. Spätestens im Wirtschaftswissenschaften-Studium war mir klar, dass auch ich in die Firma einsteigen möchte.

Was waren aus Ihrer Sicht entscheidende Meilensteine in der dieses Jahr 85-jährigen Dolezych- Geschichte?

Udo Dolezych: Mit Sicherheit die Einführung textiler Produkte Ende der 70er-Jahre, die uns zum Komplettanbieter für Hebe- und Zurrmittel gemacht hat – seit Mitte der 1980er-Jahre auch einschließlich Dienstleistungsangeboten wie Prüfservice, Instandhaltung und Seminaren. Ein weiterer bedeutender Schritt war 1992 die Eröffnung unserer polnischen Niederlassung in Kattowitz, die die Internationalisierung von Dolezych eingeläutet hat. Herausfordernd und entscheidend war es natürlich auch immer wieder, unser Unternehmen technisch weiterzuentwickeln, beispielsweise durch die Weiterentwicklung der IT oder die Umstellung auf automatisierte Produktionsprozesse.

Was war das für Sie spannendste Projekt bei Dolezych, das Sie begleiten durften?

Udo Dolezych: Die Firmengründungen in Polen, China und Chile. Das war eine ausgesprochen interessante und aufregende Zeit, in der ich viel dazugelernt habe.

Tim Dolezych: Neben der Firmengründung in den USA sind es für mich gerade die aktuellen Projekte rund um das Thema Digitalisierung, die mich besonders faszinieren, weil ich weiß, dass wir hier aktiv die Weichen für unsere Zukunft stellen.

Sie haben kürzlich die Philosophie des Unternehmens neu formuliert (nachzulesen auf unserer Website www.dolezych.de). Inwiefern unterscheidet sich die aktuelle Version von der alten?

Tim Dolezych: Wir haben uns in letzter Zeit intensiv damit beschäftigt, unseren Markenkern und unsere Unternehmensidentität zu formulieren. Beide Aspekte spiegelt die neu formulierte Philosophie deutlich präziser wider. Darüber hinaus betont sie gemäß unserer Mission und Vision, dass der Kundennutzen im Mittelpunkt unseres täglichen Tuns steht – dieser Fokus war uns besonders wichtig.

Wie drückt sich die Charakteristik „Familienunternehmen“ ganz konkret bei Dolezych aus?

Udo Dolezych: Die Mitarbeiter sehen, dass wir als Familie hinter ihnen und dem Unternehmen stehen. Die Entscheidungswege sind kurz, unsere Türen immer offen und es gibt viele Entscheidungsfreiheiten. Insgesamt geht es hier – im Gegensatz zu einem Konzern, wo der Einzelne eher anonym bleibt – sehr persönlich zu. Dieses Vertrauen geben uns die Mitarbeiter zurück, indem sie ihrerseits loyal hinter dem Unternehmen stehen.

Gerade in den letzten Jahren wird der Preiswettbewerb im Markt schärfer. Auch qualitativ minderwertige Produkte irritieren die Branche. Der Fachverband Seile und Anschlagmittel e. V. bspw. hat Ende 2018 gravierende Mängel an Zurrgurten aufgedeckt – auch bei Gurten mit GS-Zeichen. Mit welchen Strategien begegnen Sie diesen Entwicklungen?

Tim Dolezych: Ja, das ist tatsächlich eine große Herausforderung. Leider sind die niedrigpreisigen Produkte häufig qualitativ minderwertig.

Udo Dolezych: Hinzu kommt, dass zum Teil betrügerische Etikettierungen dazu führen, dass gesunde mit faulen Äpfeln verwechselt werden – um mal ganz bildlich zu sprechen. Die schlechte Qualität ist für den Kunden oft nicht ersichtlich, weil man den Produkten Qualitätsmerkmale wie Bruchkräfte, Tragfähigkeiten, Scheuerfestigkeiten etc. und damit eben ihre Funktionssicherheit nicht ansieht. Sie lassen sich nur mit Hilfe aufwendiger Prüfungen und QS-Maßnahmen feststellen. Über den Aufwand, den wir hier betreiben, müssen wir regelmäßig informieren und so das Vertrauen in unsere Qualitätsprodukte stärken.

Tim Dolezych: Zusätzlich bleibt es aus unserer Sicht weiterhin wichtig, Innovationstreiber zu sein – also das zu tun, was Unternehmen mit weniger fachlicher Expertise nicht können. Dazu brauchen wir auch bestens geschultes Personal, um unseren Kunden den größtmöglichen Nutzen zu bieten.

Welche weiteren Herausforderungen warten auf Dolezych in den nächsten Jahren?

Udo Dolezych: Ich denke, kontinuierliche Aufgabenstellung bleibt es, das Unternehmen durch Zeiten unruhiger Weltwirtschaft zu manövrieren. Der Zollstreit zwischen den USA und China oder das Corona-Virus sind nur zwei Beispiele aktueller Entwicklungen, auf die wir für unser Geschäft richtige Antworten finden müssen. Solche Herausforderungen werden auch in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht weniger werden.

Tim Dolezych: Meiner Meinung nach wird es auch darum gehen, mit dem digitalen Fortschritt umzugehen und daraus neue Möglichkeiten für uns zu schaffen. Wir alle werden uns in ganz neuen Bereichen wie KI weiterbilden müssen. Intelligente Produkte z. B. für autonomes Fahren bieten spannende Aufgaben. Es wird darauf ankommen, sich jeglichen Themen offen, lösungsorientiert und mit Tatkraft zu stellen.

Als Komplettanbieter für Hebe- und Ladungssicherungslösungen hat Dolezych eine sehr breit gefächerte Zielgruppe. Wo sehen Sie noch Potenzial und in welchen Bereichen wollen Sie auch in Zukunft noch stärker wachsen?

Tim Dolezych: Wir möchten auch künftig, z. B. über Innovationen, den Handel stärken. Und auch große industrielle Endverbraucher brauchen ein qualitativ hochwertiges Produktions- und Beratungsprogramm. Hier sind wir als Spezialist gefragt, dem Kunden die Arbeit sicherer und einfacher zu machen.

Ein schönes Schlusswort. Vielen Dank für Ihre Zeit!

Die gesamte Firmengeschichte des Unternehmens Dolezych können Sie hier nachverfolgen.


… plötzlich Ingenieur

Bei einem Besuch im Dolezych-Prüflabor ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, auf Winfried (Winnie) Röhn zu treffen. Er ist einer der vier Mitarbeiter der Abteilung Qualitätssicherung, die sich z. B. um die Wareneingangsprüfung von Roh- und Vormaterialien oder die Serienprüfung unserer konfektionierten Produkte kümmern. Auch die Beurteilung von Reklamationen und die Entwicklung von Prüfparametern für Produktinnovationen gehören zu seinem Aufgabengebiet. Pro Tag werden etwa 50 – 60 Einzelprüfungen z. B. an Seilen, Hebebändern, Anschlagketten, Zurrmitteln oder Hebezeugen durchgeführt. Sie reichen von „zerstörenden Prüfungen“ auf einer speziellen hydraulischen Zugprüfmaschine der Genauigkeitsklasse 1 zur Ermittlung der Bruchkraft eines Hebebandes bis hin zu normativ geforderten Produkt-Serienprüfungen von Zurrgurten nach DIN EN-Vorgaben. 

Zeitaufwändiger Prüfprozess

Diese Prüfvorgaben müssen alle Hersteller, unabhängig vom globalen Produktionsstandort, auf geeigneten Prüfmaschinen und Vorrichtungen durchführen und dokumentieren. Pro Gurt können die Prüfungen schnell bis zu einem halben Tag in Anspruch nehmen. Der Prüfprozess ist u. a. deshalb so zeitaufwändig, weil die Prüfungen auf unterschiedlichen Prüfmaschinen und Prüfvorrichtungen durchgeführt und alle Vorgänge detailliert dokumentiert werden. 

Die Prüf- und Dokumentationspflicht besteht übrigens auch für Produkte mit GS-Zeichen! Denn wer Produkte unter seinem Namen oder seiner Marke verkauft – egal woher sie stammen und ob er sie selbst gefertigt hat –, gilt als „Hersteller“ im Sinne der einschlägigen Gesetze und ihn trifft die volle Produktverantwortung. Die „volle Produktverantwortung“ meint in diesem Fall vor allem die Herstellerpflichten zur Produktprüfung und
-kontrolle z. B. durch Normen verbindlich vorgeschriebene Probenahmen für die Serienfertigung (stichprobenartige Kontrolle pro Fertigungslos), einschließlich deren Dokumentation und anschließender Produktüberwachung. So braucht es seine Zeit, einen Zurrgurt z. B. der „dynamischen Schwingprüfung“ (auch „Wechsellastprüfung“) zu unterziehen. 

„Wenn es um was Neues (…) geht, wird’s richtig interessant.“

„Mit dieser großen Anzahl an Prüfungen und deren Dokumentation kommen wir zum einen unseren Verpflichtungen als 9001-zertifizierter Hersteller nach und unterstützen zum anderen die Technik-Abteilung bei der Entwicklung von neuen Produkten. Und immer dann, wenn es um was Neues bei textilen Produkten wie Hebebändern, Seilen und Rundschlingen oder hochfesten Stahlprodukten wie Anschlagketten und Spezialseilen geht – wie z. B. den Umgang mit Hochleistungswerkstoffen wie Dyneema® oder anderen UHMW-PE-Fasern –, dann wird’s richtig interessant“, berichtet Röhn über die Herausforderungen seines Arbeitsalltages.

„Ich habe niemandem etwas davon erzählt.“

Der 51-jährige Röhn war schon während seines Statistikstudiums als Werkstudent bei Dolezych tätig. Sein weiterer beruflicher Werdegang ist ebenso ungewöhnlich wie bemerkenswert, denn 2011 begann er mit 43 Jahren ein Maschinenbau-Studium, weil er sich durch seine tägliche Arbeit nicht ausreichend gefordert fühlte. „Ich habe niemandem etwas davon erzählt“, gesteht Röhn. Er habe sich selbst erst einmal sicher sein wollen, dass der neue Weg tatsächlich der richtige für ihn ist. „Meine Arbeit wurde durch das Studium aber nicht beeinträchtigt. Uni war ja immer samstags.“ Hin und wieder war dann aber doch etwas Organisationsaufwand notwendig. Röhn erinnert sich an einen turbulenten Tag, an dem er morgens zur Arbeit kam, mittags an der Uni eine Klausur schrieb und anschließend bis in die Abendstunden eine neue Prüfmaschine abnahm. „Das ist dann die Herausforderung, wenn niemand informiert ist“, schmunzelt Röhn. Erst nach drei Jahren weihte er seinen Vorgesetzten von der Qualitätssicherung ein und konnte ihn als Betreuer für seine Bachelorarbeit gewinnen.  Das abschließende Kolloquium fand 2017 vor Ort bei Dolezych statt. Da zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht alle Mitarbeiter über das zwischenzeitliche Studium Bescheid wussten, war die verwunderte Bemerkung eines Kollegen über sein schickes Outfit an dem Tag kein Einzelfall. Und was hat sich seitdem geändert? „Ich bin viel mehr ‚draußen‘“, erzählt Röhn. Seit seinem Studium arbeite er deutlich mehr projektbezogen. Beispielsweise war er an der Entwicklung des neuen Ratschlastspanners DoRa80 beteiligt. „Viel Trubel und man kann nie wirklich planen, aber so habe ich es ja gewollt“, lacht Röhn.

Wer’s ganz genau wissen will

Für Hersteller normativ vorgeschriebene Prüfungen z. B. bei Zurrgurten umfassen:

  • Zurrgurtband: Bandbruchprüfung, Dehnungsprüfung
  • Ratsche: Belastungstest, Zugversuch, Handhebeltest
  • Haken: Belastungstest, Zugversuch
  • Gesamtsystem Zurrgurt: Zyklentest, Vorspanntest

Freiwillige Prüfungen bei Zurrgurten umfassen:

  • Zurrgurtband: Scheuertest
  • Ratsche, Haken: Härteprüfung

Dolezych prüft sowohl die obligatorischen Vorgaben als auch interne Qualitätsvorgaben und garantiert so die maximale Qualität der gefertigten Produkte.

DIN-Tagung im Dortmunder Hafen

Am 22. August traf sich die DIN-Arbeitsgruppe des NA 106-01-03 AA „Chemiefaserhebebänder und Zurrgurte“, SpA zu CEN/TC 1668/WG3 und CEN/TC 168/WG6 unter der Leitung von Obmann Udo Dolezych an unserem Firmensitz im Dortmunder Hafen. Auf der Tagesordnung standen aktuelle Themen zur Normung von Hebe- und Ladungssicherungsmitteln. 

Speziell ging es u. a. auch um die Normung von hochfesten textilen Anschlagmitteln, die zunehmend im Schwerlast-Hebebereich eingesetzt werden. Im Rahmen des Agendapunktes „Personalia” wurde Dolezych-Geschäftsführer Udo Dolezych in seinem Amt als Obmann des Ausschusses für weitere drei Jahre bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Hans-Josef Neunfinger.

Neue „Spann“-Wege beschreiten

Ab November lieferbar

Diesen neuen Spanner mit extrem langem Spannweg (bis zu 70% mehr als bei Standard-Ratschlastspannern) und der sehr kompakten Bauform haben wir Ihnen in der Dolezych aktuell bereits detailliert vorgestellt.  Der Ratschlastspanner DoRa 80 ist nun ab November lieferbar und kann als Spannelement für 10-8er Zurrketten (Kettennenndicke 10mm, Güteklasse 8, LC 6.300 daN) und 10-10er (Kettennenndicke 10 mm, Güteklasse 10, LC 8.000 daN) eingesetzt werden.

Gute Noten vom Anwender

Selbstverständlich haben wir in der Entwicklungsphase bereits die Meinung von Anwendern zum DoRa-Ratschlastspanner eingeholt. So auch von André Ziel, Disponent bei der Mülders GmbH in Bergkamen und selbst ehemaliger Kraftfahrer. Für ihn ist bei Ratschlastspannern „ganz klar der Spannweg“ das entscheidende Kriterium für eine gute Handhabung. „Wenn man täglich mit Ratschlastspannern arbeitet, fällt einem sofort auf, wie viel Gewinde beim gespannten DoRa-Spanner und stramm gezogenen Ketten noch zu sehen ist“, staunt Ziel. Der DoRa eigne sich seiner Meinung nach damit auch für Aushilfsfahrer oder weniger geübte Ladungssicherer, die herkömmliche Lastspanner oft mehrmals spannen müssen, weil sie die Ketten beim Einhaken in den Spanner per Hand nicht ausreichend genug strammgezogen haben. Der übliche Ratschlastspanner ist dann nach dem Spannen bereits vollständig eingedreht, die Ketten sind aber immer noch nicht richtig gespannt.  André Ziel resümiert: „Mit dem DoRa-Ratschlastspanner lässt sich einfach angenehmer arbeiten.“

Erfahren Sie mehr auf www.dora-ratschlastspanner.de.

Ihr Ansprechpartner: Verkauf Ladungssicherung

Tel: 02 31 / 82 85 – 5801

vklasi@dolezych.de

Wer’s ganz genau wissen will

Das Geheimnis des einzigartigen Verhältnisses zwischen Spannweg und Baulänge liegt in der Konstruktionsweise unseres patentierten DoRa-Spanners. Seine beiden Gewindespindeln haben unterschiedlich große Durchmesser, wobei die breitere von beiden innen hohl ist. Statt wie sonst üblich gegeneinander werden die Gewindespindeln beim DoRa ineinander gedreht.

DoNova® am laufenden Band

Im Einsatz als Kopfschlinge

Bislang gab es unsere patentierte textile Kette ausschließlich als Gesamtsystem: als Zurrkette DoNova® PowerLash oder als Anschlagkette DoNova® PowerLift. Ab jetzt können Sie die vielseitig einsetzbare Innovation auch ohne Beschlagteile, d. h. die reine Meterware DoNova® erwerben. Die sechs verschiedenen Ausführungen 12/6, 25/8, 30/8, 25/10, 30/10 unterscheiden sich abhängig von Bandbreite (z. B. 12 mm) und Anzahl der Lagen (z. B. 6 Lagen) je Kettenglied in ihren Leistungsmerkmalen und technischen Eigenschaften.

Ihr Ansprechpartner:

Walter Eckstein, Verkauf Ladungssicherung

Tel: 02 31 / 82 85 – 421

Walter.Eckstein@Dolezych.de

Aufbewahrung von Hebebändern und Rundschlingen

Sachgemäße Lagerung schützt nachhaltig vor Schäden

Hebebänder und Rundschlingen müssen als Verbindungsglied zwischen Last und Lastaufnahmemittel bzw. Kran hohen Belastungen standhalten. Schadhafte Produkte stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Umso wichtiger ist es daher, ungenutzte Hebebänder und Rundschlingen adäquat aufzubewahren. Diese müssen bereits vor der Einlagerung auf potenzielle Schäden untersucht werden, die während des Gebrauchs aufgetreten sein können. Ablegereife Produkte müssen pflichtgemäß aus dem Verkehr gezogen und dürfen nicht mehr eingelagert werden, um zu vermeiden, dass diese an anderer Stelle fälschlicherweise nochmals verwendet werden.

Funktionsfähige, nicht ablegereife Hebebänder und Rundschlingen müssen in sauberer, tro­ckener und gut belüfteter Umgebung aufbewahrt werden. Der Lagerort muss fern von Feuer oder anderen Wärmequellen (z. B. Heißdampfrohre, Heizstrahler) sein. Textile Anschlagmittel dürfen auf keinen Fall in der Nähe von Feuer oder anderen heißen Stellen getrocknet werden! Um eine lange Lebensdauer und ihre grundsätzliche Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, ist es außerdem wichtig, dass der Kontakt der eingelagerten Hebebänder und Rundschlingen mit Chemikalien, Rauchgasen, korrodierenden Oberflächen, direkter Sonneneinstrahlung oder anderen Quellen ultravioletter Strahlung vermieden wird.

Für die Aufbewahrung der Anschlagmittel eignet sich – sofern oben genannte Bedingungen eingehalten werden – ein einfaches Regal oder ein spezieller Anschlagmittel-Ständer (Dolezych-Bestseller, S. 377, Art-Nr. 0810 8269 (13 Haken) / Art-Nr. 0810 8270 (17 Haken)). Letzterer bietet den Vorteil, dass z. B. Hebebänder und Rundschlingen übersichtlich, sofort greifbar und ohne Verknoten untergebracht werden können.

Bitte beachten: Trotz sachgemäßer und sorgfältiger Lagerung bleibt es unabdingbar, die Anschlagmittel vor jedem Gebrauch auf eventuelle Beschädigungen und Ablegereife zu prüfen.

Mit Leichtigkeit gehoben

Anschlagmittel aus Hochleistungsfasern überzeugen durch besonders geringes Gewicht

Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden bei gewerblichen Arbeitnehmern. Häufige Ursachen sind körperlich sehr anstrengende Tätigkeiten. Anschläger oder Kranführer beispielsweise müssen beim Handling der Anschlagmittel schwere Stahlketten oder voluminöse Rundschlingen und Hebebänder in Kranhaken einhängen und diese nach Gebrauch auch wieder verstauen. Diese Belastungen können durch den Einsatz von Anschlagmitteln aus Hochleistungsfasern deutlich reduziert werden.

Moderne Materialien wie UHMW-PE (Ultra High Molecular Weight Polyethylene) ermöglichen die Herstellung von Premium-Anschlagmitteln, die ebenso leistungsfähig, dabei aber wesentlich kompakter und leichter sind als Standardprodukte. Der Grund dafür liegt in der besonderen Beschaffenheit dieser Fasern. Dyneema®, eine Erfindung des niederländischen Konzerns DSM, beispielsweise ist – gemessen am Gewicht – 15 Mal fester als Qualitätsstahl und bis zu 40% fester als Aramidfasern. Gleichzeitig wiegt die Hochleistungsfaser etwa 1/3 weniger als Polyesterfasern, was u. a. für textile Anschlagmittel eine enorme Gewichtsreduktion bedeutet.

Zum Einsatz kommen UHMW-PE-Fasern z. B. bei DoMega+ Rundschlingen, die mit einem flexiblen PES-Mantel und UHMW-PE-Fasern als tragendes Garngelege gefertigt werden. Damit ist eine DoMega+ Rundschlinge ganze 60% leichter als eine Polyester-Rundschlinge mit vergleichbarer Nutzlänge und Tragfähigkeit – und dabei deutlich kompakter (siehe Foto)! Der Anwender muss beim Transport einer Rundschlinge beispielsweise statt ca. 37 kg nur etwa 13 kg tragen (Vergleich Rundschlinge mit 50 t Tragfähigkeit und 6 m Umfang).

Noch einen Schritt weiter geht die DoNova® PowerLift, da hier ursprünglich aus Stahl hergestellte Anschlagketten durch textile Ketten mit Gurtband aus der Hochleistungsfaser Dyneema® ersetzt werden. Ein Meter der textilen Kette, die auch als Zurrkette DoNova® PowerLash erhältlich ist, wiegt gerade einmal 0,6 kg! Arbeitsergonomie, die nicht nur demjenigen zugutekommt, der täglich damit arbeitet, sondern auch dem Unternehmer, der vom wesentlich schnelleren Handling profitiert.

Die Verwendung von Produkten mit High Performance-Fasern ist damit jetzt und in Zukunft ein entscheidender Hebel, um Sicherheit und Arbeitsergonomie mit Effizienzbestreben zu verbinden.

Ihre individuellen Gewichtsersparnisse bei Nutzung der DoMega+ oder der DoNova® können Sie übrigens mit Hilfe der Rechner auf den Seiten www.donova.info und www.domegaplus.com ganz einfach selbst errechnen.

Eine zufällige Begegnung

Für Ralf Karaskiwiecz ist das Sichern schwerer Ladungen Teil seiner täglichen Arbeit. Der Fahrer für Schwerlasttransporte ist im Tagebau beschäftigt und zusammen mit seinen Kollegen u. a. für die Beförderung von Haltegestellen für Förderbänder verantwortlich. Diese müssen sicher von der Revisionsabteilung zum Einsatzort transportiert werden. Für die Ladungssicherung setzen sie dabei hochfeste Stahl-Zurrketten ein.

Schwerlast diagonal sichern – auch mit nur einer Person möglich

Die Begegnung mit Ralf Karaskiwiecz war purer Zufall. Wir waren mit einem Team aus Lasi-Verkauf und Marketing vor Ort beim Kunden, um den vierteljährlichen Beratungstermin mit dessen Arbeitsschutzbeauftragtem Rolf Aretz wahrzunehmen. Wir wollten uns über aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um das Thema Ladungssicherung austauschen. Diesmal nutzten wir den Vor-Ort-Termin, um auch Produkt-Einsatzfotos zu machen. Wir hatten auch unsere DoPremium-Schwerlastzurrgurte mit einer LC von 10.000 daN mitgebracht.  Ralf Karaskiwiecz und seine Kollegen, die gerade von einer Transportfahrt zurückkehrten, wurden auf die silbrig glänzenden Zurrgurte aufmerksam und fragten interessiert nach: „Diese Zurrgurte können doch die schweren Haltegestelle nicht ausreichend sichern?“ – „Doch“, klärten wir auf. Denn die Gurte aus der Hochleistungsfaser Dyneema® haben zwar nur eine Breite von 50 mm, erreichen als kraftverstärkte, zweilagige Ausführung und in Kombination mit hochfesten Kuppelelementen und Haken aber problemlos die LC von 10.000 daN. Unser Angebot zum Selbst-Ausprobieren nahmen Karaskiwiecz und seine Kollegen spontan an. „Das ist ja praktisch. Normalerweise müssen wir beim Diagonalverzurren spätestens beim Anlegen der zweiten Stahlkette zu zweit verspannen. Mit den Gurten kann ich das auch alleine und sogar schneller“, resümiert Ralf Karaskiwiecz. Dass das extrem abriebfeste und dehnungsarme Dyneema®-Material auch über Kanten gelegt werden kann, ist für ihn ein zusätzlicher arbeitserleichternder und damit zeitsparender Faktor.

Neuer Haken vermeidet Verletzungen

Und noch ein weiteres Produkt erregte die Aufmerksamkeit von Ralf Karaskiwiecz und seinen Kollegen: unser Profilhaken mit Delta-Bügel.  Dieser leichte Drahthaken mit LC 5000 daN hat eine besonders weite Hakenöffnung und legt sich daher passgenau auch an größere Schäkel. Das überzeugt besonders Karaskiwieczs Kollegen Reiner van der Linden. „Ich bekomme trotz Handschuhen beim Gebrauch herkömmlicher Gabelkopf- oder Ösenhaken Blutbläschen an den Händen, die ganz schön weh tun“, berichtet er. Die Blasen entstehen an den Fingerspitzen durch das häufige Betätigen der Sicherungsfallen beim Be- und Entladen. Das passiert beim Profilhaken mit Delta-Sicherung nicht. Hier wird der Delta-Bügel lediglich in den Profilhaken gelegt und erst durch das Strammziehen des Gurtes fixiert. „Wenn Sie nicht hier wären zum Beratungstermin, hätten wir diese Produkte gar nicht kennengelernt“, stellt Reiner van der Linden fest. Ein spannendes Treffen für beide Seiten: Wir freuen uns über das wertvolle Feedback.

Ihr Ansprechpartner: Verkauf Ladungssicherung 02 31 / 82 85 – 5801 vklasi@dolezych.de

Wer’s ganz genau wissen will

Schwerlastzurrgurt „DoPremium with Dyneema®“ mit Getriebe-Zug-Ratsche PowerLash GTR50 aus hochwertig vergüteten Materialien:

  • Einlagig: zweiteilig, erreicht Festigkeit von 8 mm Zurrketten in Güteklasse 10, nach DIN EN 12195-2, Art.-Nr. 2650 0234 (mit Profilhaken mit Delta-Sicherung)
  • Zweilagig: einteilig, erreicht Festigkeit von 13 mm Zurrketten in Güteklasse 10, in Anlehnung an DIN EN 12195-2, Art.-Nr. 2650 9696 (mit Ösenhaken und Kuppelgliedern)

Profilhaken mit Delta-Sicherung, nach DIN-EN 12195-2, Art.-Nr. 0650 1024

Eigenes TÜV SÜD-Logo

Ein Projekt, das von der Dolezych aktuell von Beginn an begleitet wurde, findet nun seinen vorläufigen Abschluss. Damals ergaben Untersuchungen, dass die Sicherungssysteme beim Pkw- und Lkw-Transport erheblich höheren Belastungen unterliegen als bis dato bekannt war. Dolezych entwickelte daraufhin gemeinsam mit dem TÜV SÜD die Prüfgrundlage zur Ermittlung der Sicherheitskräfte am Reifen und in den Zurrgurt-Komponenten bei der Ladungssicherung auf Fahrzeugtransportern. Der Dolezych-Prüfstand ist bisher der einzige seiner Art. Die von uns neu entwickelten Ladungssicherungsprodukte für die Pkw- und Lkw-Sicherung mit integriertem TensionController wurden nun erstmalig auf der im Rahmen des Projektes konzipierten Prüfvorrichtung zertifiziert. Bereits neun unserer Produkte tragen ab sofort das neue Prüflogo. Dolezych fertigt somit als erster Hersteller nach dem neusten Stand der Technik zertifizierte Produkte für die Pkw- und Lkw-Sicherung. Zukünftig wird der TÜV SÜD ausschließlich nach den Maßstäben der entwickelten Prüfvorrichtung zertifizieren.

Wer’s ganz genau wissen will

Mit dem neuen Prüflogo zertifizierte Dolezych- Produkte mit TensionController nach DIN EN 12195-2:

•  DoZurr 1500 TC: LC 1500 daN, STF 330 daN, Gurtbandbreite 35 mm

•  DoZurr 2500 TC: LC 2500 daN, STF 300 oder 500 daN, Gurtbandbreite 50 mm

Beide Varianten sind mit PES (Dehnung ≤ 4%), Mischgewebe PES/UHMW-PE (Dehnung ≤ 2,5%) oder UHMW-PE (Dehnung ≤ 1% bei DoZurr 1500 TC, Dehnung ≤ 2% bei DoZurr 2500 TC) verfügbar.

Leichtes & Kompaktes auf der A+A

Wir informieren Sie über unsere Produktneuheiten regelmäßig über unsere Social Media-Kanäle, die Kundenzeitung Dolezych aktuell, Fachzeitschriften oder neuerdings auch unseren E-Mail-Newsletter (Anmeldung unter www.dolezych.de/newsletter).

Die neuen Produkte live zu erleben ist allerdings besonders eindrucksvoll. Ganz im Sinne des Messeslogans „Der Mensch zählt“ konnten Sie in Düsseldorf unsere innovativen Produkte, die besonders leicht und kompakt sind und dem Anwender ein angenehmes Arbeiten ermöglichen, anfassen. Dazu zählt u. a. die neue kompakte UHMW-PE Schwerlastrundschlinge DoMega+, deren querelastischer Schlauch besonders lange Standzeiten ermöglicht, sowie unsere ebenfalls aus der Hochleistungsfaser Dyneema® hergestellten textilen Ketten DoNova® PowerLash und DoNova® PowerLift.  Wir haben uns sehr über Ihren Besuch gefreut!

Dortmund at Work @ Dolezych

Die Wahl des Studiums oder Ausbildungsplatzes gehört wohl mit zu den herausforderndsten Entscheidungen, die es nach dem Schulabschluss zu treffen gilt. Deshalb hat das Regionale Bildungsbüro, Fachbereich Schule der Stadt Dortmund die Initiative „Dortmund at Work“ ins Leben gerufen. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Dortmunder Unternehmen und die dort vertretenen Berufe vorzustellen, um Schülern bei ihrer Suche nach dem passenden Arbeitgeber und Beschäftigungsfeld Unterstützung und Inspiration zu bieten. Anfang Juni traf sich Nadine Wecke, Initiatorin von „Dortmund at Work“, mit einigen unserer Auszubildenden, um mehr über die Ausbildung und das Betriebsklima bei Dolezych zu erfahren. Unsere Azubis nutzten die Gelegenheit und gaben mit einer Betriebsführung einen Einblick in ihren Berufsalltag. In dem Video, das die Initiative auf ihren Social Media-Kanälen veröffentlicht hat, berichten sie u. a. wie ein typischer Arbeitstag bei Dolezych aussieht, was ihnen an ihrer Ausbildung besonders gut gefällt und welche Fähigkeiten potenzielle Bewerber mitbringen sollten. „Ich denke, es ist sehr hilfreich, solche Dinge aus erster Hand von anderen jungen Leuten zu erfahren“, resümiert Dominik Kaiser, Azubi im 2. Lehrjahr, seine Meinung zu „Dortmund at Work“.

LaSi-Arbeitskreis TÜV SÜD tagte bei Dolezych

Es ging um Zurrmittel, die zur Ladungssicherung auf Pkw- und Lkw-Transportern verwendet werden. Rund 20 Mitglieder des vom TÜV SÜD geleiteten, internationalen Arbeitskreises trafen sich Ende März bei Dolezych, um u.a. über Prüfvorgaben für Zurrgurte und die daraus resultierenden Anforderungen an Prüfeinrichtungen zu diskutieren.

Grundlage hierfür ist die in Zusammenarbeit von TÜV SÜD und Dolezych 2018 veröffentlichte Studie zu den auftretenden Kräften bei einer Reifenradsicherung für Pkw- und Nutzfahrzeuge.

Im Rahmen der Tagung wurden den Anwesenden die Ergebnisse der Studie erläutert.

Die Arbeitsgruppe besichtigte den von Dolezych speziell hierfür entwickelten Prüfstand, der es möglich macht, die erzeugten Sicherungskräfte am Reifen und in allen Zurrgurt-Komponenten darzustellen. Hier wurden einige Prüfungen durchgeführt. Im weiteren Tagungsverlauf kamen die Teilnehmer zu dem Ergebnis, dass die Vorrichtung und die damit verbundenen Prüfungen als Prüfungsgrundlage geeignet sind.

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Gruppenfoto Arbeitskreis LaSi TÜV SÜD