Category Archives: Newsblog

Neue „Spann“-Wege beschreiten

Ab November lieferbar

Diesen neuen Spanner mit extrem langem Spannweg (bis zu 70% mehr als bei Standard-Ratschlastspannern) und der sehr kompakten Bauform haben wir Ihnen in der Dolezych aktuell bereits detailliert vorgestellt.  Der Ratschlastspanner DoRa 80 ist nun ab November lieferbar und kann als Spannelement für 10-8er Zurrketten (Kettennenndicke 10mm, Güteklasse 8, LC 6.300 daN) und 10-10er (Kettennenndicke 10 mm, Güteklasse 10, LC 8.000 daN) eingesetzt werden.

Gute Noten vom Anwender

Selbstverständlich haben wir in der Entwicklungsphase bereits die Meinung von Anwendern zum DoRa-Ratschlastspanner eingeholt. So auch von André Ziel, Disponent bei der Mülders GmbH in Bergkamen und selbst ehemaliger Kraftfahrer. Für ihn ist bei Ratschlastspannern „ganz klar der Spannweg“ das entscheidende Kriterium für eine gute Handhabung. „Wenn man täglich mit Ratschlastspannern arbeitet, fällt einem sofort auf, wie viel Gewinde beim gespannten DoRa-Spanner und stramm gezogenen Ketten noch zu sehen ist“, staunt Ziel. Der DoRa eigne sich seiner Meinung nach damit auch für Aushilfsfahrer oder weniger geübte Ladungssicherer, die herkömmliche Lastspanner oft mehrmals spannen müssen, weil sie die Ketten beim Einhaken in den Spanner per Hand nicht ausreichend genug strammgezogen haben. Der übliche Ratschlastspanner ist dann nach dem Spannen bereits vollständig eingedreht, die Ketten sind aber immer noch nicht richtig gespannt.  André Ziel resümiert: „Mit dem DoRa-Ratschlastspanner lässt sich einfach angenehmer arbeiten.“

Erfahren Sie mehr auf www.dora-ratschlastspanner.de.

Ihr Ansprechpartner: Verkauf Ladungssicherung

Tel: 02 31 / 82 85 – 5801

vklasi@dolezych.de

Wer’s ganz genau wissen will

Das Geheimnis des einzigartigen Verhältnisses zwischen Spannweg und Baulänge liegt in der Konstruktionsweise unseres patentierten DoRa-Spanners. Seine beiden Gewindespindeln haben unterschiedlich große Durchmesser, wobei die breitere von beiden innen hohl ist. Statt wie sonst üblich gegeneinander werden die Gewindespindeln beim DoRa ineinander gedreht.

DoNova® am laufenden Band

Im Einsatz als Kopfschlinge

Bislang gab es unsere patentierte textile Kette ausschließlich als Gesamtsystem: als Zurrkette DoNova® PowerLash oder als Anschlagkette DoNova® PowerLift. Ab jetzt können Sie die vielseitig einsetzbare Innovation auch ohne Beschlagteile, d. h. die reine Meterware DoNova® erwerben. Die sechs verschiedenen Ausführungen 12/6, 25/8, 30/8, 25/10, 30/10 unterscheiden sich abhängig von Bandbreite (z. B. 12 mm) und Anzahl der Lagen (z. B. 6 Lagen) je Kettenglied in ihren Leistungsmerkmalen und technischen Eigenschaften.

Ihr Ansprechpartner:

Walter Eckstein, Verkauf Ladungssicherung

Tel: 02 31 / 82 85 – 421

Walter.Eckstein@Dolezych.de

Aufbewahrung von Hebebändern und Rundschlingen

Sachgemäße Lagerung schützt nachhaltig vor Schäden

Hebebänder und Rundschlingen müssen als Verbindungsglied zwischen Last und Lastaufnahmemittel bzw. Kran hohen Belastungen standhalten. Schadhafte Produkte stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Umso wichtiger ist es daher, ungenutzte Hebebänder und Rundschlingen adäquat aufzubewahren. Diese müssen bereits vor der Einlagerung auf potenzielle Schäden untersucht werden, die während des Gebrauchs aufgetreten sein können. Ablegereife Produkte müssen pflichtgemäß aus dem Verkehr gezogen und dürfen nicht mehr eingelagert werden, um zu vermeiden, dass diese an anderer Stelle fälschlicherweise nochmals verwendet werden.

Funktionsfähige, nicht ablegereife Hebebänder und Rundschlingen müssen in sauberer, tro­ckener und gut belüfteter Umgebung aufbewahrt werden. Der Lagerort muss fern von Feuer oder anderen Wärmequellen (z. B. Heißdampfrohre, Heizstrahler) sein. Textile Anschlagmittel dürfen auf keinen Fall in der Nähe von Feuer oder anderen heißen Stellen getrocknet werden! Um eine lange Lebensdauer und ihre grundsätzliche Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, ist es außerdem wichtig, dass der Kontakt der eingelagerten Hebebänder und Rundschlingen mit Chemikalien, Rauchgasen, korrodierenden Oberflächen, direkter Sonneneinstrahlung oder anderen Quellen ultravioletter Strahlung vermieden wird.

Für die Aufbewahrung der Anschlagmittel eignet sich – sofern oben genannte Bedingungen eingehalten werden – ein einfaches Regal oder ein spezieller Anschlagmittel-Ständer (Dolezych-Bestseller, S. 377, Art-Nr. 0810 8269 (13 Haken) / Art-Nr. 0810 8270 (17 Haken)). Letzterer bietet den Vorteil, dass z. B. Hebebänder und Rundschlingen übersichtlich, sofort greifbar und ohne Verknoten untergebracht werden können.

Bitte beachten: Trotz sachgemäßer und sorgfältiger Lagerung bleibt es unabdingbar, die Anschlagmittel vor jedem Gebrauch auf eventuelle Beschädigungen und Ablegereife zu prüfen.

Mit Leichtigkeit gehoben

Anschlagmittel aus Hochleistungsfasern überzeugen durch besonders geringes Gewicht

Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden bei gewerblichen Arbeitnehmern. Häufige Ursachen sind körperlich sehr anstrengende Tätigkeiten. Anschläger oder Kranführer beispielsweise müssen beim Handling der Anschlagmittel schwere Stahlketten oder voluminöse Rundschlingen und Hebebänder in Kranhaken einhängen und diese nach Gebrauch auch wieder verstauen. Diese Belastungen können durch den Einsatz von Anschlagmitteln aus Hochleistungsfasern deutlich reduziert werden.

Moderne Materialien wie UHMW-PE (Ultra High Molecular Weight Polyethylene) ermöglichen die Herstellung von Premium-Anschlagmitteln, die ebenso leistungsfähig, dabei aber wesentlich kompakter und leichter sind als Standardprodukte. Der Grund dafür liegt in der besonderen Beschaffenheit dieser Fasern. Dyneema®, eine Erfindung des niederländischen Konzerns DSM, beispielsweise ist – gemessen am Gewicht – 15 Mal fester als Qualitätsstahl und bis zu 40% fester als Aramidfasern. Gleichzeitig wiegt die Hochleistungsfaser etwa 1/3 weniger als Polyesterfasern, was u. a. für textile Anschlagmittel eine enorme Gewichtsreduktion bedeutet.

Zum Einsatz kommen UHMW-PE-Fasern z. B. bei DoMega+ Rundschlingen, die mit einem flexiblen PES-Mantel und UHMW-PE-Fasern als tragendes Garngelege gefertigt werden. Damit ist eine DoMega+ Rundschlinge ganze 60% leichter als eine Polyester-Rundschlinge mit vergleichbarer Nutzlänge und Tragfähigkeit – und dabei deutlich kompakter (siehe Foto)! Der Anwender muss beim Transport einer Rundschlinge beispielsweise statt ca. 37 kg nur etwa 13 kg tragen (Vergleich Rundschlinge mit 50 t Tragfähigkeit und 6 m Umfang).

Noch einen Schritt weiter geht die DoNova® PowerLift, da hier ursprünglich aus Stahl hergestellte Anschlagketten durch textile Ketten mit Gurtband aus der Hochleistungsfaser Dyneema® ersetzt werden. Ein Meter der textilen Kette, die auch als Zurrkette DoNova® PowerLash erhältlich ist, wiegt gerade einmal 0,6 kg! Arbeitsergonomie, die nicht nur demjenigen zugutekommt, der täglich damit arbeitet, sondern auch dem Unternehmer, der vom wesentlich schnelleren Handling profitiert.

Die Verwendung von Produkten mit High Performance-Fasern ist damit jetzt und in Zukunft ein entscheidender Hebel, um Sicherheit und Arbeitsergonomie mit Effizienzbestreben zu verbinden.

Ihre individuellen Gewichtsersparnisse bei Nutzung der DoMega+ oder der DoNova® können Sie übrigens mit Hilfe der Rechner auf den Seiten www.donova.info und www.domegaplus.com ganz einfach selbst errechnen.

Eine zufällige Begegnung

Für Ralf Karaskiwiecz ist das Sichern schwerer Ladungen Teil seiner täglichen Arbeit. Der Fahrer für Schwerlasttransporte ist im Tagebau beschäftigt und zusammen mit seinen Kollegen u. a. für die Beförderung von Haltegestellen für Förderbänder verantwortlich. Diese müssen sicher von der Revisionsabteilung zum Einsatzort transportiert werden. Für die Ladungssicherung setzen sie dabei hochfeste Stahl-Zurrketten ein.

Schwerlast diagonal sichern – auch mit nur einer Person möglich

Die Begegnung mit Ralf Karaskiwiecz war purer Zufall. Wir waren mit einem Team aus Lasi-Verkauf und Marketing vor Ort beim Kunden, um den vierteljährlichen Beratungstermin mit dessen Arbeitsschutzbeauftragtem Rolf Aretz wahrzunehmen. Wir wollten uns über aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um das Thema Ladungssicherung austauschen. Diesmal nutzten wir den Vor-Ort-Termin, um auch Produkt-Einsatzfotos zu machen. Wir hatten auch unsere DoPremium-Schwerlastzurrgurte mit einer LC von 10.000 daN mitgebracht.  Ralf Karaskiwiecz und seine Kollegen, die gerade von einer Transportfahrt zurückkehrten, wurden auf die silbrig glänzenden Zurrgurte aufmerksam und fragten interessiert nach: „Diese Zurrgurte können doch die schweren Haltegestelle nicht ausreichend sichern?“ – „Doch“, klärten wir auf. Denn die Gurte aus der Hochleistungsfaser Dyneema® haben zwar nur eine Breite von 50 mm, erreichen als kraftverstärkte, zweilagige Ausführung und in Kombination mit hochfesten Kuppelelementen und Haken aber problemlos die LC von 10.000 daN. Unser Angebot zum Selbst-Ausprobieren nahmen Karaskiwiecz und seine Kollegen spontan an. „Das ist ja praktisch. Normalerweise müssen wir beim Diagonalverzurren spätestens beim Anlegen der zweiten Stahlkette zu zweit verspannen. Mit den Gurten kann ich das auch alleine und sogar schneller“, resümiert Ralf Karaskiwiecz. Dass das extrem abriebfeste und dehnungsarme Dyneema®-Material auch über Kanten gelegt werden kann, ist für ihn ein zusätzlicher arbeitserleichternder und damit zeitsparender Faktor.

Neuer Haken vermeidet Verletzungen

Und noch ein weiteres Produkt erregte die Aufmerksamkeit von Ralf Karaskiwiecz und seinen Kollegen: unser Profilhaken mit Delta-Bügel.  Dieser leichte Drahthaken mit LC 5000 daN hat eine besonders weite Hakenöffnung und legt sich daher passgenau auch an größere Schäkel. Das überzeugt besonders Karaskiwieczs Kollegen Reiner van der Linden. „Ich bekomme trotz Handschuhen beim Gebrauch herkömmlicher Gabelkopf- oder Ösenhaken Blutbläschen an den Händen, die ganz schön weh tun“, berichtet er. Die Blasen entstehen an den Fingerspitzen durch das häufige Betätigen der Sicherungsfallen beim Be- und Entladen. Das passiert beim Profilhaken mit Delta-Sicherung nicht. Hier wird der Delta-Bügel lediglich in den Profilhaken gelegt und erst durch das Strammziehen des Gurtes fixiert. „Wenn Sie nicht hier wären zum Beratungstermin, hätten wir diese Produkte gar nicht kennengelernt“, stellt Reiner van der Linden fest. Ein spannendes Treffen für beide Seiten: Wir freuen uns über das wertvolle Feedback.

Ihr Ansprechpartner: Verkauf Ladungssicherung 02 31 / 82 85 – 5801 vklasi@dolezych.de

Wer’s ganz genau wissen will

Schwerlastzurrgurt „DoPremium with Dyneema®“ mit Getriebe-Zug-Ratsche PowerLash GTR50 aus hochwertig vergüteten Materialien:

  • Einlagig: zweiteilig, erreicht Festigkeit von 8 mm Zurrketten in Güteklasse 10, nach DIN EN 12195-2, Art.-Nr. 2650 0234 (mit Profilhaken mit Delta-Sicherung)
  • Zweilagig: einteilig, erreicht Festigkeit von 13 mm Zurrketten in Güteklasse 10, in Anlehnung an DIN EN 12195-2, Art.-Nr. 2650 9696 (mit Ösenhaken und Kuppelgliedern)

Profilhaken mit Delta-Sicherung, nach DIN-EN 12195-2, Art.-Nr. 0650 1024

Eigenes TÜV SÜD-Logo

Ein Projekt, das von der Dolezych aktuell von Beginn an begleitet wurde, findet nun seinen vorläufigen Abschluss. Damals ergaben Untersuchungen, dass die Sicherungssysteme beim Pkw- und Lkw-Transport erheblich höheren Belastungen unterliegen als bis dato bekannt war. Dolezych entwickelte daraufhin gemeinsam mit dem TÜV SÜD die Prüfgrundlage zur Ermittlung der Sicherheitskräfte am Reifen und in den Zurrgurt-Komponenten bei der Ladungssicherung auf Fahrzeugtransportern. Der Dolezych-Prüfstand ist bisher der einzige seiner Art. Die von uns neu entwickelten Ladungssicherungsprodukte für die Pkw- und Lkw-Sicherung mit integriertem TensionController wurden nun erstmalig auf der im Rahmen des Projektes konzipierten Prüfvorrichtung zertifiziert. Bereits neun unserer Produkte tragen ab sofort das neue Prüflogo. Dolezych fertigt somit als erster Hersteller nach dem neusten Stand der Technik zertifizierte Produkte für die Pkw- und Lkw-Sicherung. Zukünftig wird der TÜV SÜD ausschließlich nach den Maßstäben der entwickelten Prüfvorrichtung zertifizieren.

Wer’s ganz genau wissen will

Mit dem neuen Prüflogo zertifizierte Dolezych- Produkte mit TensionController nach DIN EN 12195-2:

•  DoZurr 1500 TC: LC 1500 daN, STF 330 daN, Gurtbandbreite 35 mm

•  DoZurr 2500 TC: LC 2500 daN, STF 300 oder 500 daN, Gurtbandbreite 50 mm

Beide Varianten sind mit PES (Dehnung ≤ 4%), Mischgewebe PES/UHMW-PE (Dehnung ≤ 2,5%) oder UHMW-PE (Dehnung ≤ 1% bei DoZurr 1500 TC, Dehnung ≤ 2% bei DoZurr 2500 TC) verfügbar.

Leichtes & Kompaktes auf der A+A

Wir informieren Sie über unsere Produktneuheiten regelmäßig über unsere Social Media-Kanäle, die Kundenzeitung Dolezych aktuell, Fachzeitschriften oder neuerdings auch unseren E-Mail-Newsletter (Anmeldung unter www.dolezych.de/newsletter).

Die neuen Produkte live zu erleben ist allerdings besonders eindrucksvoll. Ganz im Sinne des Messeslogans „Der Mensch zählt“ konnten Sie in Düsseldorf unsere innovativen Produkte, die besonders leicht und kompakt sind und dem Anwender ein angenehmes Arbeiten ermöglichen, anfassen. Dazu zählt u. a. die neue kompakte UHMW-PE Schwerlastrundschlinge DoMega+, deren querelastischer Schlauch besonders lange Standzeiten ermöglicht, sowie unsere ebenfalls aus der Hochleistungsfaser Dyneema® hergestellten textilen Ketten DoNova® PowerLash und DoNova® PowerLift.  Wir haben uns sehr über Ihren Besuch gefreut!

Dortmund at Work @ Dolezych

Die Wahl des Studiums oder Ausbildungsplatzes gehört wohl mit zu den herausforderndsten Entscheidungen, die es nach dem Schulabschluss zu treffen gilt. Deshalb hat das Regionale Bildungsbüro, Fachbereich Schule der Stadt Dortmund die Initiative „Dortmund at Work“ ins Leben gerufen. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Dortmunder Unternehmen und die dort vertretenen Berufe vorzustellen, um Schülern bei ihrer Suche nach dem passenden Arbeitgeber und Beschäftigungsfeld Unterstützung und Inspiration zu bieten. Anfang Juni traf sich Nadine Wecke, Initiatorin von „Dortmund at Work“, mit einigen unserer Auszubildenden, um mehr über die Ausbildung und das Betriebsklima bei Dolezych zu erfahren. Unsere Azubis nutzten die Gelegenheit und gaben mit einer Betriebsführung einen Einblick in ihren Berufsalltag. In dem Video, das die Initiative auf ihren Social Media-Kanälen veröffentlicht hat, berichten sie u. a. wie ein typischer Arbeitstag bei Dolezych aussieht, was ihnen an ihrer Ausbildung besonders gut gefällt und welche Fähigkeiten potenzielle Bewerber mitbringen sollten. „Ich denke, es ist sehr hilfreich, solche Dinge aus erster Hand von anderen jungen Leuten zu erfahren“, resümiert Dominik Kaiser, Azubi im 2. Lehrjahr, seine Meinung zu „Dortmund at Work“.

LaSi-Arbeitskreis TÜV SÜD tagte bei Dolezych

Es ging um Zurrmittel, die zur Ladungssicherung auf Pkw- und Lkw-Transportern verwendet werden. Rund 20 Mitglieder des vom TÜV SÜD geleiteten, internationalen Arbeitskreises trafen sich Ende März bei Dolezych, um u.a. über Prüfvorgaben für Zurrgurte und die daraus resultierenden Anforderungen an Prüfeinrichtungen zu diskutieren.

Grundlage hierfür ist die in Zusammenarbeit von TÜV SÜD und Dolezych 2018 veröffentlichte Studie zu den auftretenden Kräften bei einer Reifenradsicherung für Pkw- und Nutzfahrzeuge.

Im Rahmen der Tagung wurden den Anwesenden die Ergebnisse der Studie erläutert.

Die Arbeitsgruppe besichtigte den von Dolezych speziell hierfür entwickelten Prüfstand, der es möglich macht, die erzeugten Sicherungskräfte am Reifen und in allen Zurrgurt-Komponenten darzustellen. Hier wurden einige Prüfungen durchgeführt. Im weiteren Tagungsverlauf kamen die Teilnehmer zu dem Ergebnis, dass die Vorrichtung und die damit verbundenen Prüfungen als Prüfungsgrundlage geeignet sind.

lasi-arbeitskreis-tuev-sued

Gruppenfoto Arbeitskreis LaSi TÜV SÜD


„all over heimat“ – Dolezych sponsort Buchprojekt des Autorenstammtisch Dortmund

Heimat! Derzeit ist der Begriff wieder in aller Munde. „Viele nutzen diesen so oft überstrapazierten Begriff, ohne ihn klar definieren zu wollen oder zu können“, erzählt der Flusspoet und Lyriker Thorsten Trelenberg. Gemeinsam mit den Autorenkollegen Matthias Engels und Thomas Kade realisierte er ein weltweit einmaliges Projekt als Herausgeber. Sie fragten Dichter*innen und Schriftsteller*innen aus über 20 Nationen, was ihnen zum Thema Heimat einfällt. Unter den Einsendungen befinden sich auch 20, die von unterschiedlichen literarischen Preisträger*innen eingeschickt wurden. „Von der Vielzahl der eingegangenen Beiträge waren wir positiv überrascht“, freut sich Thomas Kade. Neben Debütant*innen finden sich in der nun vorgelegten Anthologie „all over heimat“ auch zahlreiche Schreibende, die bereits bedeutende literarische Auszeichnungen erhalten haben. „Nach dem Einsendeschluss war es nicht einfach, aus den Beiträgen die auszusuchen, die es in das Buch geschafft haben“, verrät Matthias Engels.

„all over heimat“ macht mit den ausgewählten Lyrik- und Prosatexten deutlich, dass die Suche nach dem, was wir Heimat nennen, nicht nur die verzweifelte Suche nach Sehnsucht und Geborgenheit in einer von zunehmend unbehausten Individualisten geprägten Zeit ist. Viel mehr wird deutlich, dass es bei knapp 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten auch rund 7 Milliarden Definitionen von Heimat gibt.

Ein tolles Projekt, das wir als heimatverbundenes Unternehmen gerne unterstützt haben.

Herausgeber:

Matthias Engels, Thomas Kade, Thorsten Trelenberg, 448 Seiten, 16,00 Euro, Verlag Stories & Friends, 978-3942181891

all-over-heimat

Herausgeber-Trio: Matthias Engels, Thomas Kade und Thorsten Trelenberg


Von der Schulbank in die Praxis

Dienstagmorgens heißt es für die Dolezych-Azubis „Schulbank drücken“. Mathe, Physik, Werkstofftechnik und Arbeitssicherheit stehen u. a. auf dem Stundenplan. Im hausinternen Werksunterricht werden den Auszubilden den hier wichtige Grundlagen vermittelt, die ein tieferes Verständnis von Produkten, Prozessen und Anwendungen fördern. Der Themenblock Werkstofftechnik endet traditionell mit einem Ausflug in die Praxis, dem sich neben den Azubis auch gerne erfahrene Dolezych-Mitarbeiter anschließen. 16 Teilnehmer nutzten Anfang März die außergewöhnliche Chance, die Arbeitsprozesse in einem riesigen Stahlwerk hautnah zu erleben.

„Spannend, unsere Produkte direkt in der industriellen Anwendung zu sehen“, so Azubi Dennis Schröder.

azubi-ausflug


Auf dem Weg zu mehr Arbeitsschutz und Verkehrssicherheit – F&T LaSiSe erarbeitet Ladungssicherungskonzepte für die Industrie

verkehrssicherheitWer täglich seine Produkte von A nach B versendet, ganz gleich ob mit dem eigenen Fuhrpark oder durch einen Spediteur, hat sich beim Ver laden und beim Transport der Ware an die Vorgaben der StVO, des StGB oder des HGB zu halten. Verlader und Fahrer können für die Sicherung der Ladung auf die anerkannten Regeln der Technik, die VDI 2700 ff. oder die DIN EN 12195-1 zurückgreifen. Aber manche Ladegüter, z. B. leicht zu beschädigende Produkte, die nicht niedergezurrt werden können, lassen sich mit herkömmlichen Konzepten nur unzureichend sichern.

Das Institut für Ladungssicherung der Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung Selm gGmbH (kurz: F&T LaSiSe) zählt zu den Experten im Bereich Transport, Logistik und Verkehrstechnik und erarbeitet für solche Fälle maßgeschneiderte Konzepte zur Ladungssicherung. Die Forschungseinrichtung rund um die Ladungssicherung hat als Dienstleistung bereits zahlreiche Expertisen für Kunden aus Industrie und Handel erstellt.

So auch für die Saint-Gobain Rigips GmbH. In ihrem Werk in Schwerte werden Profilsysteme und Zubehöre für den Innenausbau von Gebäuden entwickelt und produziert. Da die Saint-Gobain Rigips GmbH im Zuge des Fertigungsprozesses die letzten Bearbeitungsschritte ausführt, ist sie auch für die ordnungsgemäße Verladung der sensiblen Ladung auf entsprechende Transportfahrzeuge zuständig. Um die aktuelle Verladepraxis fachlich zu hinterfragen, rechtlich abzusichern und Schäden an der Ladung zu reduzieren, wurde die F&T LaSiSe beauftragt eine Verladeanweisung hierfür zu erstellen.

Grundlage des Ladungssicherungskonzeptes waren verschiedene physikalische Untersuchungen: Mit einer Ermittlung des Reibbeiwertes nach VDI 2700 Blatt 14 wurde der produktspezifische Gleitreibbeiwert der Materialpaarung Profilbund auf Profilbund mit Kanthölzern als Zwischenlage (Blech auf Holz) festgestellt. Mit diesem Ergebnis konnten dann die für diese Produkte erforderlichen Sicherungskräfte exakt berechnet werden. Im nächsten Schritt wurde mit einer statischen Neigungsprüfung getestet, wie stabil die Ladeeinheiten sind. Der Fahrversuch (fahrdynamische Untersuchung) mit einem komplett beladenen und nach den berechneten Vorgaben gesicherten Lkw hat dann die Untersuchungsreihe abgeschlossen. Auf der F&T-Test strecke wurden die im Straßenverkehr üblichen Fahrmanöver wie schnelle Kurvenfahrten oder Vollbremsungen simuliert und belegten, dass die Ladung auch bei extremen Kräftebelastungen sicher auf der Ladefläche steht.

Mit der Übergabe der auf Basis dieser Erkenntnisse verfassten Verladeanweisung war der Auftrag für F&T abgeschlossen. Verladepersonal und Fahrer haben nun genaue Handlungsanweisungen, die eine sichere und rechtskonforme Ladungssicherung ermöglichen und gleichzeitig Schäden an der Ladung minimieren.


In der Hauptrolle: DoNova® PowerLift

donova-powerlift-1Es war ein kühler, nebliger Februartag, als sich im Morgengrauen ein 6-köpfiges Team bestehend aus Dolezych- und DSM Dyneema®-Mitarbeitern, Regisseur und Kameramann in Bewegung setzten. Ziel war der Bauhof Neckarsteinach des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Heidelberg, der an diesem Tag zum Drehort für das neuste DoNova® PowerLift-Einsatzvideo werden sollte.

Das WSA Heidelberg als Ortsbehörde der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist für die Betreuung von rund 112 km Wasserstraße des Neckars (Mannheim bis Heilbronn-Horkheim) zuständig. Es gilt, den Wasserstand des Neckars konstant zu halten, um die Schifffahrt zu ermöglichen. Durch die Wehre wird das Wasser angestaut, um eine ausreichende Tiefe der Fahrrinne für die Schifffahrt zu gewährleisten. Ist die Abflussmenge zu groß, werden die Wehre geöffnet, damit das Wasser schneller in den Rhein strömen kann. Für die ordnungsgemäße Funktionsweise dieses Systems werden durch das WSA Heidelberg 12 (teilweise sehr alte) Wehranlagen und 25 Schleusenkammern betrieben und instandgehalten.

donova-powerlift-2Dabei setzt der Bauhof Neckarsteinach auf die textile Kette DoNova® PowerLift. Die robusten Textilketten bestehen aus der Hochleistungsfaser Dyneema® des niederländischen Konzerns DSM; die Dolezych GmbH & Co. KG entwickelte daraus Dekra-zertifizierte Anschlag- und Zurrketten für leichtes und sicheres Arbeiten. DoNova® Power Lift-Anschlagketten eignen sich perfekt für den Transport der empfindlichen Antriebszylinder, die für einen störungsfreien Betrieb der Schleusen regelmäßig überholt und ausgetauscht werden müssen. Die über 2 t schweren Zylinder lagern in Transportgestellen und werden zur Revision in der Werkhalle und auf dem mit einem Kran ausgestatteten Wartungsschiff von viersträngigen DoNova® PowerLift-Kettengehängen gehoben. Von dort aus erfolgt der Einbau der Zylinder an den Schleusen.

donova-powerlift-3„Die PowerLift haben wir in erster Linie wegen des geringen Gewichts und des guten Handlings angeschafft. Die ergonomischen Vorteile sind schon eine enorme Erleichterung bei den häufigen Hebevorgängen“, erklärt Rüdiger Böhme, Leiter des Bauhofes Neckarsteinach. Und Sidney Beutler, Auszubildende zur Binnenschifferin und Anwenderin der DoNova® PowerLift, ergänzt: „Beim Arbeiten mit Stahlketten haben wir uns häufiger geklemmt und gestoßen. Das ist mit der weichen textilen Kette jetzt kein Problem mehr.“

Wichtiger Vorteil der abriebfesten textilen Anschlagkette mit bis zu 10.500 kg Tragfähigkeit ist zudem der Schutz der Antriebszylinder vor Beschädigungen, die beim Arbeiten mit Stahlketten entstehen können und Angriffsstellen für Korrosion darstellen würden. Gleichzeitig punktet die DoNova® PowerLift gegen über Rundschlingen und Hebebändern mit dem entscheidenden Vorteil, dass einzelne Kettenstränge schnell und flexibel mit hochfesten Schäkeln verkürzt werden können.

Das Video zum Einsatz der textilen Ketten finden Sie hier:


donova-powerlift-tabelle


Das Netz entwirren – Auswahlhilfen für Ladungssicherungsnetze

Zurrnetz

Zurrnetze von Dolezych

Welche Netztypen für die Ladungssicherung gibt es? Worauf muss man beim Kauf achten?

Voraussetzung für einen zügigen und unversehrten Transport von Gütern ist eine effiziente und zuverlässige Ladungssicherung. Ladungssicherungsnetze aus Gurtband wie unsere Produktreihe DoKEP sorgen für ein einfaches und schnelles Handling, sparen Gewicht und lassen sich im KEP-Versand flexibel einsetzen. Aber welche Arten von Netzen gibt es eigentlich? Woran erkenne ich ein qualitativ hochwertiges Netz? Und welche Kennzeichnung ist wichtig?

Zurrnetze nach VDI 2700 Blatt 3.3 werden aus Komponenten gefertigt, die den Anforderungen der Ladungssicherungsnorm DIN EN 12195 ff entsprechen. Damit sind sie für die form-, kraftschlüssige Ladungssicherung oder eine Kombination beider Verfahren einsetzbar. „Beim formschlüssigen Direktzurren beispielsweise wird das Netz über die zu sichernde Ladung gelegt und anschließend diagonal bzw. schräg verspannt. Wichtig ist, dass die Maschenweite des Netzes auf die Größe des Ladegutes abgestimmt ist“, erklärt Walter Eckstein, stellvertretender Vertriebsleiter Ladungssicherung.

Trennnetz

Trennnetze von Dolezych

Trennnetze werden wie Zurrnetze aus DIN EN 12195-konformen Elementen gefertigt und sind hinsichtlich der Abmessungen und Verbindungselemente auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt. Trennnetze sind formschlüssige Ladungssicherungsmittel, die z. B. horizontal als rückwärtige Ladungssicherung im Fahrzeug, Kofferaufbau oder Container eingesetzt werden können. Sie verhindern das Verrutschen der Ladung und schützen den Fahrer beim Öffnen der Fahrzeugtüren. Mit mehreren Netzen lassen sich im Laderaum auch Segmente für z. B. Ausrollung und Rücktour bilden.

Seitenschutznetze für LKWs ersetzen Einstecklatten aus Holz oder Aluminium. Sie sind direkt mit den Rungen des Fahrzeugs verbunden und nehmen die nach Norm geforderten Kräfte von bis zum 0,4-fachen der Gewichtskraft der zulässigen Nutzlast auf. Damit können sie z. B. nach DIN EN 12642 Code XL mit Getränkefreigabe sowie nach Daimler-Richtlinie 9.5 Ausgabe 2014 zertifiziert werden.

„Für uns ist es wichtig, dass sich unsere Kunden auf die Sicherheit der Produkte verlassen können“, erläutert Dolezych-Mitarbeiter Eckstein. Beim Kauf eines Ladungssicherungsnetzes sollte in jedem Fall geprüft werden, ob es entsprechend der geforderten Vorgaben gekennzeichnet und für die gewünschte Anwendung geeignet ist. Ein normkonformes Etikett muss die folgenden Angaben beinhalten:

seitenschutznetz

Seitenschutznetze von Dolezych

  • Normverweis (z. B.: „in Anlehnung an DIN EN 12195-2, VDI 2700 Blatt 3.3″)
  • Werkstoffangaben
  • Name und Adresse des Herstellers
  • Typbezeichnung
  • LC Netz gesamt in daN (zulässige Zurrkraft des Gesamtnetzes)
  • LC Netz Befestigungspunkt in daN (zulässige Zurrkraft des Befestigungspunkts)
  • Warnhinweis: Darf nicht zum Heben verwendet werden!
  • Warnhinweis: Nur an den vorgesehenen Befestigungspunkten belasten!
  • Rückverfolgbarkeitscode
  • Herstelljahr

Der eingenähte Teil des Etiketts muss die folgenden Kenndaten enthalten:

  • Name und Adresse des Herstellers
  • sein Zeichen, eingetragenes Warenzeichen oder ein anderes, eindeutiges

Auswahl unserer Netz-Artikel anschauen