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Hält das? – Aus der Praxis ins Prüflabor

Wir haben Behelfsanwendungen von Zurrhaken-Verbindungen auf ihre Sicherheit geprüft

Möchte man Ladungen sicher bündeln, werden in der Regel einteilige Gurte genutzt. Reicht die Länge der verfügbaren einteiligen Zurrgurte aber dazu nicht aus oder sind gar keine vorhanden, wird häufig auf zweiteilige Zurrgurte zurückgegriffen. Zum Bündeln werden deren Profilhaken dann ineinander gehängt. Auf diese Weise verlängerte bzw. verbundene Zurrgurte sind keine Seltenheit im europäischen Straßenverkehr.

Doch ist das noch normkonform? In Normen und Richtlinien ist nicht eindeutig definiert, ob und welche Hakenverbindungen zulässig sind. Dort ist lediglich vorgeschrieben, dass Haken mit einer Zugspannung, nicht aber mit Biegespannungen belastet werden dürfen. Auf den ersten Blick ist dies bei vielen der improvisierten Hakenverbindungen wohl nicht gewährleistet. Bisher liegen zu dem Thema aber keine veröffentlichten Tests vor. Sind solche Verbindungen also nun sicher oder nicht? Unser Technikteam war neugierig und ist dieser Fragestellung gemeinsam mit Konrad Rainer vom österreichischen Sachverständigenbüro Cargo Safetytec im Dolezych- Prüflabor nachgegangen. Die Antworten, die dabei herausgekommen sind, sind beeindruckend.

Bestmögliche Testbedingungen

Die Prüflinge waren Profilhaken (oft auch als Spitzhaken bezeichnet), die üblicherweise als Verbindungen von Zurrgurten zu Zurrpunkten oder an Außenrahmenlochprofilen am Fahrzeug eingesetzt werden. Auf unseren zertifizierten Prüfmaschinen der Genauigkeitsklasse 1 testeten wir Prüfanordnungen gemäß der Abbildungen 1 – 4.

Für die Tests wählten wir ausschließlich neue, ungenutzte und geschweißte Qualitätshaken gleichen Typs von Dolezych. „Bewusst haben wir auf die Kombination unterschiedlicher Hakentypen verschiedener Hersteller verzichtet, denn sonst hätten wir zusätzliche Einflüsse beachten müssen, die wir in unseren Tests ausschließen wollten“, erklärt Uwe Schöbel, Leiter der Abteilung Technik.

Prüfungen entlarven schwache Verbindungen

Das Ergebnis der Versuche ist eindeutig: Die meisten der untersuchten Verbindungsmethoden von Zurrhaken sind nicht sicher! „Der Großteil der Hakenkombinationen überstand noch nicht einmal die in der Norm DIN EN 12195-2 vorgeschriebene Belastungsprüfung. Diese besagt, dass ein Zurrgurthaken eine Belastung von mehr als 25% seiner LC ohne Verformungen oder Fehlfunktionen überstehen muss“, sagt unser Prüfingenieur Winfried Röhn. „Auch beim nachfolgenden, ebenfalls normativ vorgeschriebenen Zugversuch versagten fast alle Hakenverbindungen. Dabei müssten die Haken eigentlich mit dem doppelten ihrer LC belastet werden können und dies ohne Bruch überstehen.“ Bei einigen Versuchen brachen die Haken (Abb. 2 und 4). Andere Hakenverbindungen, wie diejenige aus Abb. 1 waren bereits nach den Prüfbelastungen unzulässig stark aufgebogen. Die einzige Kombination, die alle Prüfungen überstand, war die Methode symmetrisch im Hakenkopf ineinander eingehängter Haken.

Eindrucksvolles Fazit

Unsere Prüfungen zeigen also eindrucksvoll: Sobald Haken unsachgemäß verbunden und dabei auf Biegung belastet werden, sind sie nicht mehr sicher. Die gekennzeichnete LC wird nicht mehr erreicht. Das kann verheerende Folgen haben. Derartig improvisierte Hakenverbindungen können in der praktischen Anwendung versagen und dürfen daher auf keinen Fall genutzt werden!

Lediglich die symmetrisch im Hakenkopf gegenseitig ineinander eingehängte Variante erreichte in unseren Tests die erforderliche Festigkeit. „Wenn es sich bei den Zurrhaken um identische Typen handelt, die alle normativen Anforderungen erfüllen, ist diese Verbindung in der praktischen Anwendung durchaus möglich“, resümiert Uwe Schöbel.

Daher unser dringender Rat: Vermeiden Sie risikoreiches Improvisieren! Am besten ist es, durch eine geeignete Auswahl an Zurrmitteln die jeweils richtige Ladungssicherung sicherzustellen. Dazu gehören beispielsweise Umreifungszurrgurte in ausreichenden Längen oder zweiteilige Systeme mit speziellen Zurrhaken.

So ein speziell entwickelter Zurrhaken ist z. B. unser patentierter Haken „DoConnect”. Durch zwei bewegliche Hakenelemente kann dieser in Sekundenschnelle in einen Profil- oder U-Profilhaken verwandelt werden. Um Zurrgurte miteinander zu verbinden oder zu verlängern, brauchen Sie nur zwei DoConnect-Haken ineinanderzuhaken.

Der „DoConnect“ kann als Profilhaken (Abb. 5), als U-Profilhaken (Abb. 6) und als Verbindungshaken (Abb. 7) eingesetzt werden.

Auch die textile Kette DoNova® PowerLash könnte helfen. Sie ist der flexible „Alleskönner“ (mehr Infos zu ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten finden Sie z. B. auf www.donova.info).


Bei Ihnen sind noch Fragen offengeblieben? Melden Sie sich gerne bei uns oder besuchen Sie eines unserer Fachseminare.


Unser Außendienst – Ihre Ansprechpartner vor Ort

Mit dem Neuzugang unseres Außendienst-Kollegen Bodo Pilz haben wir auch die PLZ-Gebiete für unsere Außendienstmitarbeiter angepasst. Die Landkarte mit den Außendienstgebieten und den zugehörigen Kontakten finden Sie hier. Unsere Kollegen des Außendienstes freuen sich auf Sie!

Ein Zurrgurt mal anders

Typischerweise werden Zurrgurte verwendet, um Ladung festzuzurren und zu sichern. Doch manchmal führen auch unkonventionelle Wege zu einem Ziel.

Kreativität bei der Wartung

So wurde einer unserer Kunden kreativ, um eine einfache und effektive Sicherungsmaßnahme für die Wartung von Gabelstaplern zu finden. Dabei müssen deren Schutzhauben hochgehalten werden. Das führte in der Vergangenheit zu Problemen. In der Hauptrolle bei dieser Lösung: ein Zurrgurt. Bisher hatte man die Schutzhaube lediglich mit Holzbalken „abgestützt“ – eine sehr fehleranfällige Konstruktion, da die Balken schon bei leichten Berührungen wegkippten und die Haube nicht mehr halten konnten. Die Folge waren Quetschungen und andere Verletzungen an den Händen der Mitarbeiter.

Das Zauberwort heißt „flexibel“

Die Arbeitssicherheits-Abteilung des Kunden musste daher schnell eine flexible und robuste Lösung entwickeln. Die Sicherheitsbeauftragten nahmen 2.000 daN Zurrgurte, befestigten deren S-Haken an der Schutzhaube, führten das 35 mm Gurtband einmal über das Fahrzeugdach – und fertig war eine perfekte Umreifung wie bei der Ladungssicherung. Weil durch die Ratsche flexibel mit der Gurtlänge gespielt werden kann, lässt sich diese Lösung auch bei unterschiedlich großen Schutzhauben der Gabelstapler einsetzen. Ein Zurrgurt mal anders, aber sehr pfiffig eingesetzt!

Dollitschech?

JP Performance zu Gast bei Dolezych

„Dollitschech?“ – „Nein, Dolezych.“ antwortet Tim Dolezych lachend auf JP’s Frage nach der richtigen Aussprache des Unternehmensnamens. Zu diesem Thema entwickelt sich ein sehr unterhaltsames Hin und Her, das man im Video „JP Performance – Roadtrip zum Porsche-Doc | Porsche 964 Turbo“ auf dem YouTube-Kanal von JP Performance anschauen kann. JP ist – wie Dolezych – in Dortmund zu Hause und steht wie kein Zweiter für die Themen Auto und professionelles Tuning.

Im Fokus des insgesamt etwa halbstündigen Clips steht ein Porsche 964 Turbo Motor, der für eine Reparatur von Dortmund ins bayerische Rimbach transportiert werden soll – selbstverständlich muss dafür aber erstmal eine geeignete Ladungssicherung her. Aber wie wird überhaupt sichergestellt, dass Ladungssicherungsmittel wie Zurrgurte auch ihre auf dem Etikett versprochene Leistung erreichen? Und wie funktioniert eigentlich eine Zurrgurt-Prüfung? Die Antworten auf diese Fragen hat sich JP persönlich bei uns im Prüfraum abgeholt. Ob die wertvolle Ladung am Ende ohne Beschädigungen zu seinem Zielort und zurück transportiert werden kann, erfahren Sie im Video. Eins sei verraten: Die Aussprache von „Dolezych“ ist am Ende zumindest klar.


#Spotted

Acht Meter Zurrkette einfach locker über die linke Schulter geworfen, gleichzeitig sechs Meter lässig in der rechten Hand und das von unserer zierlichen Kollegin Halina Kampa aus dem Prüfraum. Das funktioniert natürlich nur mit unserer textilen Zurrkette DoNova® PowerLash, deren einzelne Kettenglieder in der Version mit 25 mm Breite und 8 Lagen Gurtband nur etwa 60 Gramm wiegen.

Gleichzeitig ist sie extrem robust und sichert Ladungen mit einer LC von 10.000 daN leistet also vergleichbar viel wie eine schwere 13 mm Stahlkette der Güteklasse 8. Noch stärkere Systeme der DoNova® reichen sogar bis zu einer LC von 20.000 daN genauso wie 16 mm Stahlketten der Güteklasse 10.

Wir durften zehn Lkw-Hecktüren eines Dolezych-Kunden mit diesem tollen Bild ausstatten und sind sehr stolz, dass diese Auflieger mit unserem Motiv nun auf den Straßen Europas unterwegs sind.
Vielleicht entdecken Sie ja mal eines dieser Fahrzeuge!


Exklusive Kooperation im Zeichen der Sicherheit

BPW iGurt mit Dolezych-Zurrgurt ab sofort lieferbar

Wie stramm sie ihre Zurrgurte anspannen müssen, um die Ladung ausreichend zu sichern, schätzen viele Anwender oft anhand ihres Gefühls, Augenmaßes und teilweise jahrelanger Erfahrung ein. Dieses Vorgehen ist jedoch häufig nicht ausreichend. Durch zu geringe Vorspannkräfte im Zurrmittel (verrutschende Ladung) oder eine zu stramme Verzurrung können nicht selten kostspielige und gefährliche Schäden am Transportgut oder der Ladung selbst entstehen. Um dem Anwender hier mehr Sicherheit zu geben, bietet Dolezych seit vielen Jahren Produkte an, die die jeweils erreichte Vorspannkraft anzeigen können, z. B. mobile Vorspannkraftmessgeräte aus der Dolezych-Produktreihe „DoMess“.

Intelligente Ladungssicherung

Aus den gleichen Gründen hat die BPW Bergische Achsen KG den iGurt entwickelt, der bereits im Mai 2019 den Goldenen German Innovation Award in der Kategorie „Excellence in Business to Business – Automotive Technologies“ des Rats für Formgebung gewann. Der iGurt ist ein intelligenter Vorspannkraft-Indikator, der die Vorspannkraft am Zurrgurt per App fortlaufend überwacht.

Gemeinsame Konfiguration

Damit der iGurt-Indikator optimal funktioniert, ist er auf einen speziellen Dolezych-Zurrgurt abgestimmt. Die finale Kombination aus iGurt und Zurrgurt entstand also durch die Kooperation zwischen den beiden deutschen Qualitätsherstellern BPW und Dolezych. „Gemeinsam wurde das Gesamtsystem entwickelt und konfiguriert. Den iGurt gibt es nun ausschließlich gemeinsam mit Dolezych-Zurrgurten“, berichtet Uwe Schöbel, Leiter der Dolezych-Technikabteilung.

Die Ladungssicherung kontinuierlich im Blick

Die Funktionsweise des handlichen und robusten Vorspannkraft-Indikators ist erfreulich simpel. Er ist einfach und zügig durch einen Clip Mechanismus am Zurrgurtband zu befestigen. Bereits beim Spannen zeigt der iGurt in 50 daN Schritten den Indikationswert der gemessenen Vorspannkräfte an. Unterschreitet die Vorspannkraft dann z. B. während der Fahrt ihren zuvor eingestellten Mindestwert, wird der Anwender – das kann der Fahrer, aber auch ein Verlader sein – über eine Meldung in seiner Smartphone-App (Android) darüber informiert. Der Anwender kann daraufhin zielgerichtet die Ladungssicherung an dem betroffenen Zurrgurt korrigieren. „Er muss also nicht erst jeden Zurrgurt einzeln kontrollieren, um herauszufinden, wo der Verlust aufgetreten ist. Dadurch spart er Zeit und kann die Fahrt schnell sicher fortsetzen“ , erklärt Verkaufsleiter Walter Eckstein einen wesentlichen Nutzen des Sicherungssystems.

Transparenz, weniger Schäden, geringere Kosten

Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Transparenz und reduzierte Stillstandzeiten, eine nachweisbare Verladekontrolle sowie weniger Unfälle und Schäden aufgrund unzureichend gesicherter oder zu fest verzurrter Ladung. Dadurch entsteht auch weniger Aufwand für die Schadensbearbeitung im Unternehmen. „So wird der iGurt also seinen Teil zum Schutz von Mensch und Ladung im Straßenverkehr beitragen. Er wird ganz nebenbei dabei helfen, erhebliche Kosten zu sparen“, so Walter Eckstein. Erhältlich ist die Produktinnovation, die über das De-minimis-Programm des Bundes förderfähig ist, ab sofort exklusiv im BPW-Shop telematics24.de, im Dolezych-Onlineshop und telefonisch bei Walter Eckstein.

Sie haben noch Fragen?

Auf dieser Seite erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum BPW iGurt mit Dolezych-Zurrgurt.

Sie brauchen weitere Beratung?

Dann melden Sie sich gerne telefonisch (0231/8285-421) oder per Mail bei Walter Eckstein.


Sichere Fahrt für’s Obst

Bislang standen Transporteure von Kunststoff- oder Holzgroßkisten oft vor der Herausforderung, dass die Transportkisten den geforderten Vorspannkräften beim Niederzurren nicht Stand hielten und daher nicht so viele Zurrmittel wie eigentlich benötigt praktisch angewandt werden konnten. Eine gesetzeskonforme Ladungssicherung war daher in vielen Fällen nicht möglich.

Das neu entwickelte DoLaSiKo-System zur Ladungssicherung von Obstgroßkisten ist eine Weiterentwicklung unseres DoUniFlex-Systems (bisher für Betonstahlmatten oder Oktatainer), mit dem die 1.200 x 1.000 mm großen Kisten durch eine Kopfschlinge formschlüssig im Direktzurrverfahren (mit LC 4.000 daN) in und entgegen der Fahrtrichtung gesichert werden. Dafür wird es mit je vier Zurrgurten in einem 45° Winkel gespannt und ermöglicht nun eine sichere, zeitsparende und mit §22 der Straßenverkehrsordnung konforme Ladungssicherung der Obstgroßkisten.

Ihr Ansprechpartner:
Walter Eckstein, Verkauf Transport & Logistik
02 31 / 82 85 – 421
walter.eckstein@dolezych.de


Aus Freude an der Innovation

Ein Erfahrungsbericht zur DoNova® PowerLash

In der Sonne am Fahrbandrand steht ein gelber Tieflader der Firma Northwest Logistics Heavy Haul, der einen voluminösen, weißen Tank geladen hat. Gesichert ist die gewichtige Ladung mit sieben DoNova® PowerLash-Systemen mit jeweils knapp 10 m Länge. Diese beeindruckenden Bilder erreichten uns Anfang Februar aus den USA.
Was ist die Geschichte dahinter? Was hat das Kranservice-Unternehmen aus Oklahoma überzeugt, unsere neuen textilen Ketten aus der Hochleistungsfaser Dyneema® zu nutzen? Und welche Erfahrungen hat es damit gemacht?

Ein herausforderndes Werbeversprechen

„Wir möchten neue kreative Technologien ausprobieren, die Verbesserungen für unsere Branche bringen“, erklärt Ace Carter, Ingenieur bei Northwest Logistics Heavy Haul. „Es hieß, die flexiblen DoNova® PowerLash-Ketten seien viel leichter und unkomplizierter zu handhaben als Stahlzurrketten – obwohl sie genauso leistungsfähig sind. So eine Aussage macht uns natürlich neugierig“, lacht er.

Bildquelle: Northwest Logistics Heavy Haul

Praxis zerstreut Bedenken

Das amerikanische Unternehmen nutzt die leichte PowerLash für den Transport schwerer, großvolumiger Tanks und Behältnisse sowie zur Sicherung ebenso gewichtiger Krankomponenten. Dabei kommt es darauf an, die empfindlichen Ladegüter ohne Beschädigungen zu ihrem Zielort zu befördern. Bei in der Vergangenheit getesteten „normalen“ textilen Sicherungsmitteln, die sich aufgrund ihres weichen Materials besonders gut für diese Anforderungen eignen, musste man allerdings Schwächen in Hinblick auf Abrieb und UV-Beständigkeit hinnehmen. Daher galten anfängliche Vorbehalte gegenüber der DoNova® PowerLash-Zurrkette auch in erster Linie ihrer Robustheit und Haltbarkeit. „Diese Sorge hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Wir nutzen die textilen Ketten nun schon seit November 2018 und können bisher keine bemerkenswerten Abnutzungen feststellen“, freut sich Ace Carter. Sie schone die Oberflächen der Ladung hervorragend und sei gleichzeitig enorm robust.

Handfester Nutzen

Er berichtet, dass der Vorteil des geringen Gewichts und der geringen Dehnung (<1%) eine Reihe weiterer Mehrwerte biete: Für den Anwender sei es einfacher und zeitsparender, die DoNova® PowerLash als Ladungssicherung anzubringen. Zweitens sinke die Verletzungsgefahr beim Handling dieser Sicherungsmittel, die im Bereich Schwertransport nicht selten 10 m Länge und mehr aufweisen. Ace Carter schwärmt: „Unsere Fahrer ‚lieben‘ die PowerLash-Ketten!“

Und auch der Unternehmer profitiert vom Einsatz der DoNova® PowerLash. „Das Arbeiten damit ist um einiges einfacher. Die Be- und Entladevorgänge gehen viel zügiger vonstatten und der Fahrer ermüdet nicht so schnell“, erklärt Ace Carter. Wir von Dolezych sind begeistert, wie sich die Vorteile der DoNova® PowerLash bei Northwest Logistics Heavy Haul bestätigt haben und konkreten Nutzen stiften konnten!

Bildquelle: Northwest Logistics Heavy Haul

Wer’s ganz genau wissen will

„Hard Facts“ zur textilen Kette DoNova®:

  • 0.6 kg pro Meter
  • Bis zu 85% leichter als Stahl
  • Gemessen am Gewicht 40% fester als Aramid- fasern und 15x fester als Qualitätsstahl
  • Chemikalienbeständig
  • Schnittunempfindlich und besonders abriebfest

Weitere beeindruckende Fakten finden Sie unter „TIMES ARE CHAINGING“.


Ein Zurrgurt-Test von B bis Z

Zu Gast im Dolezych-Prüflabor

Erinnern Sie sich? In der letzten Ausgabe der Dolezych Aktuell (Herbst 2019) haben wir Ihnen Winfried Röhn vorgestellt. Als Mitarbeiter der Qualitätssicherung ist der 51-jährige Ingenieur in unserem Prüflabor tätig und schloss 2017 (von seinen Kollegen beinahe unbemerkt) ein berufsbegleitendes Maschinenbau-Studium ab.

Nun durften wir seine Kollegin Halina Kampa bei der Serienprüfung eines Zurrgurts begleiten. Auch ihr beruflicher Werdegang ist spannend, denn ihr Weg führte sie über die Stationen Bankkauffrau und Physiotherapeutin schließlich 2015 als angehende Industriemechanikerin zu Dolezych.

Aufwendige Prüfungsvorbeitungen

Bevor wir mit den eigentlichen Prüfvorgängen loslegen können, müssen die Testbedingungen genaustens in einer speziellen Prüfsoftware am Computer festgehalten werden. Das Datum, die Produktbeschreibung, der Name des/der Prüfers/in, die Temperatur – alles wird genaustens dokumentiert. Ist diese Vorbereitungsarbeit erledigt, kann es richtig losgehen.

Er hält, was er verspricht – und mehr

„Bestandteil einer Serienprüfung für einen Zurrgurt nach EN 12195-2 sind eine Belastungsprüfung (B), eine Gurtbandprüfung und ein Zugversuch (Z). Über unser Qualitätssicherungssystem ist verbindlich festgelegt, wie viele Gurte je Losgröße zufällig ausgewählt und geprüft werden“, erklärt uns Halina Kampa. Wir starten mit einer Belastungsprüfung, bei der der in die Prüfmaschine eingesetzte Zurrgurt mit dem 1,25- fachen seiner LC (Lashing Capacity) auf Spannung gebracht und eine Minute gehalten wird. Weist der Zurrgurt danach keine oder nur geringe (in der Norm festgelegte) Verformungen oder Fehler auf, ist die Prüfung bestanden. Das heutige (wenig überraschende) Ergebnis: mit Bravour bestanden! Anschließend steht ein Zugversuch an, bei dem kontrolliert wird, ob das Gurtsystem inklusive Haken und Ratsche die geforderte Mindestbruchkraft erreicht. Auch hier hält unser geprüfter Zurrgurt, was sein Etikett verspricht. Zwischen den einzelnen Tests läuft Halina Kampa immer wieder zum Computer, um die Prüfparameter und die anschließenden Ergebnisse einzutragen. Als Letztes muss er die Gurtbandprüfung erfolgreich absolvieren, die sich aus einer Zugprüfung (hier wird das Gurtband mit dem 3-fachen der LC des Zurrgurtes belastet) und einer Dehnungsprüfung (laut Norm max. 7%, Dolezych garantiert sogar max. 5%) zusammensetzt. Beide Tests besteht der von Halina Kampa geprüfte Zurrgurt ebenfalls ohne Probleme.

Sicherheit über die Norm hinaus

Alles in allem dauert unser Besuch – und damit der Prüfprozess für nur einen einzigen Zurrgurt – etwa eine halbe Stunde (üblicherweise wird sogar eine Stichprobe von drei Zurrgurten geprüft). Anders als man erwarten würde, machen die Prüfvorgänge selbst dabei allerdings den kleinsten Zeitanteil aus. „Die Prüfvor- und
-nachbereitung ist das, was sehr zeitaufwendig ist, da alle Werte und Einstellungen genau dokumentiert werden müssen“, erläutert Halina Kampa. „Aber so aufwendig das Ganze auch sein mag – letztlich geht es ja darum, als Hersteller nicht nur der Norm entsprechend zu handeln, sondern unseren Kunden qualitativ hochwertige und sichere Produkte zu liefern. Dafür lohnt sich der Einsatz.“

Wer’s ganz genau wissen will

Die Serienprüfung einer Stichprobe von drei Zurrgurten dauert etwa 1 ½ Std., eine Gesamtprüfung (z. B. bei Erstmustern) sogar einen ganzen Tag. Verbindlich vorgegebene Prüfungsbestandteile sind laut Norm DIN EN 12195-2:

  • Serienprüfung: Belastungsprüfung, Gurtbandprüfung, Zugversuch
  • Gesamtprüfung: Belastungsprüfung, Gurtbandprüfung, Zugversuch, Handhebeltest, Zyklen- & Vorspanntest

Vom Erfahrenen lernen

Ein Kaminabend mit Udo Dolezych

Udo Dolezych (li.) im Kamingespräch mit Caroline Pitzer und Thomas Szabo

Was hat jemand zu erzählen, der seit mehr als 40 Jahren und in zweiter Generation ein international tätiges Familienunternehmen leitet? Gespannt darauf waren rund 20 Marketing-Junioren („JuMPs“) und Gäste des Marketingclubs Dortmund, die am 28.01.2020 zu einem urigen Kaminabend im Parkhotel Wittekindshof zusammenkamen. JuMP-Sprecherin Caroline Pitzer und Thomas Szabo, Vizepräsident „Programm“ beim Marketingclub, führten durch das kurzweilige Gespräch mit Udo Dolezych.

In regem Austausch mit den Junioren ging es u. a. um Aspekte wie Unternehmensnachfolge, Führungseigenschaften oder Mitarbeiterloyalität. Zum Thema Work-Life-Balance gab Udo Dolezych den jungen Zuhörern mit auf den Weg, sich neben Phasen intensiver Arbeit auch Auszeiten zu gönnen: „Sport und Urlaub sorgen dafür, dass man nachhaltig fit und leistungsfähig bleibt.“ Außerdem sei es wichtig, das eigene Fachwissen immer weiter auszubauen. Die Leidenschaft für Produkte und Absatz seien es, die ihn auch heute noch jeden Tag in die Firma lockten, obwohl Sohn Tim Dolezych und Geschäftsführer Karl-Heinz Keisewitt das tägliche Geschäftsgeschehen schon länger weitgehend selbstständig leiten. Es sei wichtig, Aufgaben abgeben zu können. „Das musste ich auch erst lernen, als ich Anfang der 90er Jahre das erste Mal einen Geschäftsführer einstellte“, lacht Udo Dolezych. „Aber es ist genauso wichtig, jemanden zu finden, der Verantwortung übernimmt.“

Mit lockerem Beisammensein und weiterem persönlichen Austausch fand ein überaus interessanter Abend mit lebhaften Erzählungen und wertvollen Unternehmer-Tipps seinen Ausklang.


Spannende Erkenntnisse beim Sicherheitstag für Zurrgurte in Dortmund

Thema: Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Zurrgurt?

Qualitativ minderwertige Ladungssicherungsmittel – vor allem Zurrgurte – sorgen regelmäßig für Unsicherheit und Unmut. Auch bei einem unserer Kunden aus Süddeutschland war das Thema zuletzt verstärkt in den Fokus geraten. Denn dieser Großhändler muss zunehmend mit unseriösen Anbietern konkurrieren. Die sehr billigen, aber nicht normkonformen und damit nicht sicheren Zurrgurte verzerren den Wettbewerb. Dadurch gefährden sie letztlich auch sogar unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Vor diesem Hintergrund entstand der Wunsch eines gemeinsamen Sicherheitstags vor Ort bei uns in Dortmund. Die Teilnehmer sollten von uns als Qualitätshersteller dafür sensibilisiert werden, an welchen Merkmalen sie qualitativ hochwertige Zurrgurte erkennen können. Und in praktischen Übungen sollten sie selbst ausprobieren, mit welchen anwendungsbezogenen Herausforderungen es ein Lkw-Fahrer täglich bei der Ladungssicherung zu tun hat.

Ein guter Indikator: Das Zurrgurt-Etikett

Geplant – getan. Im Dezember letzten Jahres traf sich eine kleine Projektgruppe in unserer Hauptniederlassung im Dortmunder Hafen. Unser Kollege Adrian Lutzinski hatte sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Zunächst ging es quer durch die textile Dolezych-Produktion von Zurrgurten, Netzen und Co. Adrian Lutzinski erklärte dabei unter anderem, worauf es beim Zurrgurt-Etikett ankommt: „Auf einem qualitativ hochwertigen Etikett sind mindestens die von der Norm geforderten Informationen aufgedruckt. Bei minderwertigen Zurrgurten fehlen oft einige dieser Angaben. Ein GS-Zeichen ist als Qualitätsindikator zu betrachten. Dieses wird bei einem Prüfinstitut von einem Hersteller freiwillig beantragt. Allerdings sind teilweise sogar minderwertige Produkte mit solchen Etiketten und GS-Zeichen gekennzeichnet (wir berichteten: Dolezych Aktuell, Herbst 2018). Das ist dann eindeutig Betrug.“ Ein CE-Zeichen entlarve dagegen einen minderwertigen Artikel sofort. Denn ein Zurrgurt fällt nicht unter die Gültigkeit der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; er darf deshalb auch nicht mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet werden.

Beeindruckender Besuch im Prüfraum

Sehr nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist den Gästen der Besuch im Prüflabor, wo sie Zeuge einer Zurrgurt-Prüfung werden durften. „Besonders geschockt hat mich, wie schnell Schäden in Form von Rissen oder Verformungen an Billigzurrgurten sichtbar werden, obwohl die auf dem Etikett angegebene Mindestbelastbarkeit noch nicht erreicht ist“, erinnert sich ein Teilnehmer.

Hands-On in Selm

Beim Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung in Selm konnte die Gruppe schließlich beim Sichern unterschiedlicher Ladegüter selbst Hand anlegen. Der Vertriebstrainer des Großhändlers verrät: „Gar nicht so einfach – wir haben anfangs in der Gruppe länger gebraucht als ein Fahrer normalerweise braucht. Nach ein paar Anleitungen hat es dann aber super und schnell geklappt.“ Highlight des Sicherheitstages waren die praktischen Fahrdemonstrationen auf der Freiluft-Teststrecke. Eindrucksvoll wurde demonstriert, was bei einer Vollbremsung bei einem Tempo von gerade einmal 30 km/h mit einer ungesicherten Palette passiert: Ohne Schutzvorrichtung wäre sie aufgrund der hohen Fliehkräfte durchs Fahrerhaus geflogen! „Nicht auszudenken, was bei
80 km/h passieren würde!“, erzählt ein Teilnehmer beeindruckt.
„An dem Abend sind wir um einige Erkenntnisse reicher nach Hause gefahren, die wir an unsere Kunden weitergeben können. Toll, dass Dolezych uns diesen Sicherheitstag angeboten hat. Da zeigt sich die Bedeutung jahrelanger, enger Partnerschaft.“

Haben Sie auch Interesse an einem Sicherheitstag bei uns in Dortmund? – Sprechen Sie uns gerne darauf an!

Ihr Ansprechpartner:
Adrian Lutzinski, Verkauf Großhandel
02 31 / 82 85 – 496
adrian.lutzinski@dolezych.de

Wer’s ganz genau wissen will

Diese Angaben gehören auf ein Zurrgurt-Etikett und müssen in Serien- bzw. Gesamtprüfungen nachgewiesen werden:

  • Zulässige Zugkraft (LC)
  • Hand- (SHF) und Vorspannkraft (STF)
  • Norm, nach der der Zurrgurt gefertigt wurde
  • Gurtbandwerkstoff
  • Nutzlänge
  • Hersteller und das Herstelljahr
  • Rückverfolgbarkeitscode
  • Dehnung des Zurrgurtes
  • Warnhinweis „Nicht heben, nur zurren!“

Mission Completed: Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Wir gratulieren ganz herzlich zum Ausbildungsende! Die drei (nun nicht mehr) Dolezych-Azubis Benjamin Queitzsch, Lucia Schoener und Tristan Schade haben nach der schriftlichen (November 2019) auch ihre mündliche Prüfung (Januar 2020) zum/zur Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau mit Erfolg gemeistert.

Thema beim mündlichen Test waren für alle drei Prüflinge verschiedene Situationen des Neukundengesprächs. Auch während der praktischen Ausbildungszeit im Betrieb haben sie überzeugt. Daher freuen wir uns sehr, dass sie dem Dolezych-Team auch zukünftig erhalten bleiben.
Tristan Schade betreut seit April Kunden der Bereiche Maschinenbau & Energie, Benjamin Queitzsch Kunden der Bereiche Transport & Logistik und Lucia Schoener Kunden aus dem Bereich Technischer Handel.

Azubi-Projekt der IHK: Energie-Scout-Challenge 2020

Das Thema Nachhaltigkeit ist zurzeit in aller Munde. Dies hat auch die IHK (Industrie- und Handelskammer zu Dortmund) zu einer Projektidee inspiriert: Wie lässt sich in einem Unternehmen energieeffizient und ressourcenschonend wirtschaften? Um Auszubildende für die Themen Umweltschutz und Energiewende zu sensibilisieren, hat die IHK zu Dortmund gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW und der Effizienz-Agentur NRW die „Energie Scout Challenge“ ins Leben gerufen.

8 Teams, 8 Projekte

Startschuss für die Projektrunde 2020 war im Oktober letzten Jahres. Dolezych wurde durch die Auszubildenden Abdullah Metan (Maschinen- und Anlagenführer), Maurice Brandt und Nico Munk (beide Groß- und Außenhandelskaufmann) vertreten. Nach drei einführenden Workshops, in denen auch Themen wie Projektmanagement und Präsentationstechniken behandelt wurden, ging es für die acht Teams mit je zwei bis drei Auszubildenden aus den regionalen Unternehmen darum, das Erlernte in Konzepte für praktische Projekte zu übersetzen.

Projektidee spart Kosten und Energie

Den drei Dolezych-Azubis war es wichtig, eine langfristige Lösung zu erarbeiten, die im Unternehmen auch tatsächlich umsetzbar ist, erklärt Nico Munk. Sie befassten sich in ihrem Projekt eingehend mit dem Thema Druckluftverluste und fanden heraus, dass durch frühzeitigeres Beheben von Leckagen im Druckluftsystem der Produktionsgebäude jährliche Energie- und Kosteneinsparungen in Höhe von 5.000 bis 7.000 Euro möglich sind. Deshalb entwickelte das Team einen Prozess, der zukünftig beim Auftreten von undichten Stellen oder Leckagen im Druckluftsystem für eine verbesserte Kommunikationskette sorgen soll und gleichzeitig sollen die Produktions- oder Fertigungsmitarbeiter für dieses Thema sensibilisiert werden.

Positive Resonanz trotz verpasstem Sieg

Ende Februar 2020 stellte das Projektteam sein Konzept schließlich im Großen Saal der IHK einer Fachjury vor. Am Ende musste man sich zwei anderen Teams (Flughafen Dortmund GmbH & REMONDIS Production GmbH) geschlagen geben, die am 01. Juli zur Bundesbestenehrung aller Energie-Scouts nach Berlin fahren dürfen. Obwohl es am Ende nicht zum Treppchen gereicht hat, blickt Azubi Nico Munk positiv auf die Zeit zurück: „Trotz des großen zeitlichen Aufwandes in der Projektfindungs- und Ausarbeitungsphase ist man am Ende stolz, wenn das eigene Projekt auf positive Resonanz im Unternehmen trifft.“ Die Idee der Dolezych-Azubis wurde unternehmensintern zügig umgesetzt und leistet so kurzfristig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wenn die Energie-Scout-Challenge in die zweite Runde geht, wollen unsere Azubis wieder dabei sein.

Ihr Ansprechpartner zum Thema Ausbildung:
Sebastian Gluche, Personal
02 31 / 82 85 – 774
sebastian.gluche@dolezych.de


Neue Videos zum TensionController

Wie erklärt man ein neues Produkt, wenn man keinen persönlichen Kontakt hat und das Produkt dem Interessenten nicht praktisch vorführen und erklären kann? In Zeiten von YouTube, Social Media, Smartphones und Tablets am besten doch wohl in einem Video, dachten wir uns. Also machten wir uns auf den Weg zum Fahrzeugbauer FVG GmbH & Co. KG, der kürzlich sein neues, energiesparendes Firmengebäude am Standort Wildeshausen (Nähe Bremen) bezogen hat. Dort wollten wir einen Anwendungsfilm zu unserem neuen TensionController drehen. Mit Hilfe dieses Controllers können sowohl Pkw als auch Lkw auf einem Fahrzeugtransporter absolut sicher, einfach und schnell per Reifenradsicherung verzurrt werden.

Hält sicher und schont das System

Durch eine speziell entwickelte Oberflächenstruktur ist unser TensionController extrem rutschhemmend. Gleichzeitig sorgt die gleitende Innenbeschichtung für perfekte Bedingungen einer optimalen Kraftübertragung sowie einer schonenden, gleichmäßigen Beanspruchung der Fahrspurrillen-Oberfläche des Fahrzeugtransporters. Die besondere Gleiteigenschaft bewirkt zusätzlich, dass der Zurrgurt (35 mm oder 50 mm) beim Einfädeln und Positionieren schnell durch den Controllerschlauch hindurchgeführt werden kann.

Die Systeme (TensionController plus Zurrgurt) sind im Standard mit Gurtbändern aus Polyester (Dehnung <4%) und in der Premium-Version mit der Hochleistungsfaser UHMW-PE (Dehnung <1,5%) ausgestattet. Möglich wäre auch eine Mischung aus beiden Materialien (Dehnung <2,5%). UHMW-PE unterstützt die guten Gleiteigenschaften des TensionControllers und sorgt damit für eine noch optimalere Verteilung der Vorspannkraft und einen positiven Einfluss auf das Nachspannen. Zusätzlich kann je nach persönlicher Präferenz und Einsatzgebiet zwischen 360°‑drehbarem Wirbelhaken oder Profilhaken gewählt werden. Das System wurde gemäß der VDI-Richtlinie 2700, Blatt 8.1 und 8.2 entwickelt, ist GS-zertifiziert und konform mit den DAIMLER-Verladerichtlinien. Fazit: Alles top.

TensionController als Premium-Zubehör

Diese Fülle an Vorteilen hat auch FVG überzeugt. Das Unternehmen war beim Videodreh in den Produktionshallen daher gerne mit von der Partie. Jeder Kunde, der jetzt ein FVG-Fahrzeug erwirbt, erhält beim Kauf auch ein Reifensicherungs-Set, bestehend aus Dolezych-Zurrgurten und TensionController. Technikleiter Ingo Pintaske: „Unsere Fahrzeugtransporter sind ein Premium-Produkt; dazu gehört selbstverständlich auch der Dolezych TensionController als Fahrzeugsicherung.“

Film ab!

Resultat des spannenden Besuchs bei den gastfreundlichen Fahrzeugbauern aus Wildeshausen sind zwei Videos. Im ersten Film wird erklärt, wie das Gurtsystem mit TensionController am Pkw-Reifen angelegt wird und welche Vorteile es dabei gibt; das zweite, wie ein Lkw-Reifen verzurrt wird. Überzeugen die Videos auch Sie? – Wir wünschen viel Freude beim Zuschauen!

Hier geht’s zum Video „TensionControllers am Pkw-Reifen“.

Hier geht’s zum Video „TensionController am Lkw-Reifen“.

Was bisher geschah

  • 2016: Von TÜV SÜD und Kässbohrer durchgeführte Reibbeiwertstudie weist drauaf hin, dass Berechnungsgrundlage für die Ladungssicherung von Fahrzeugen fehlt.
  • Beginn 2018: Weitere Untersuchunge ergeben, dass Sicherungssysteme beim Pkw- und Lkw- Transport erheblich höheren Belastungen unterliegen als bis dato bekannt ist.
  • Herbst 2018: Dolezych und TÜV SÜD veröffentlichen eine Studie zu den auftretenden Kräften bei der Pkw- und Lkw-Reifensicherung (Download auf www.tuev-sued.de/truck).
  • Beginn 2019: Die mit dem TÜV SÜD gemeinsam entwickelte (erste und bislang einzige) Prüfgrundlage zur Ermittlung der Sicherungskräfte am Reifen und in den Zurrgurt-Komponenten wird freigegeben.
  • Herbst 2019: Auf dem neu entwickelten Prüfstand werden ab sofort Zurrsysteme mit einem eigenem Logo zertifiziert.