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Schwerlast Rundschlingen DoMega+ mit Hochleistungsfasern und Flex-Schlauch:
Die neue Generation ist da!

domega+ rundschlinge„Angenehm leicht und kompakt!“ – bei ersten Bewährungsproben im Einsatz ist das Urteil der Anschläger einhellig. Mit der neu entwickelten DoMega+ wird das Handling bei Schwerlastrundschlingen noch leichter. Diese Hochleistungsschlinge ist die konsequente Weiterentwicklung in unserem Schwerlastprogramm und ergänzt die bewährten Rundschlingen DoMega aus Polyester (PES) und die DoPremium with Dyneema® mit Schlauch und Garn aus Hochleistungsfasern.

Bei der Entwicklung der DoMega+ ging es vor allem um eine nochmalige Verbesserung des Handlings und die weitere Erhöhung der Standzeiten. Die aus ultra-hochmolekularem Polyethylen (UHMW-PE) produzierte Rundschlinge ist rund 60% leichter als eine vergleichbare Polyester-Rundschlinge mit gleicher Nutzlänge und Tragfähigkeit. Der zusätzliche Clou aber ist der neue silbergraue querelastische Rundschlingenschlauch aus Polyester, der das Garngelege eng umschließt und so für eine äußerst kompakte Bauform bei gleichzeitig sehr geringer Faltenbildung sorgt. Dadurch werden DoMega+ Rundschlingen auch in kleineren Kranhaken und Anschlagpunkten nicht gequetscht.

domega+ rundschlinge 2Wegen des dadurch reduzierten „Innendrucks” im Schlauch und durch eine spezielle auf Abriebfestigkeit getrimmte Gewebekonstruktion zeigt die DoMega+ einen deutlich geringeren Verschleiß und damit längere Standzeiten. Zusätzlich bewirkt der flexible Schlauch, dass sich das Garngelege unter Last an der Auflagefläche, z. B. im Kranhaken besser ausdehnen kann.

Die DoMega+ ist aktuell in den Tragfähigkeiten 10 bis 50 t erhältlich und wird serienmäßig mit einem RFID-Transponder und einem transparenten Extra-Schutzschlauch für das Normetikett ausgeliefert. Mit dem RFID-Transponder (HF, 13.56 Mhz, I-Code SLI, ISO 15693) können z. B. Prüfungen und deren digitalen Dokumentation eindeutig dem Produkt zugeordnet werden. Der Transponder ist ganz einfach mit einem NFC-fähigen Lesegerät (z. B. Mobiltelefon) les- und beschreibbar.


Das Netz entwirren – Auswahlhilfen für Ladungssicherungsnetze

Zurrnetz

Zurrnetze von Dolezych

Welche Netztypen für die Ladungssicherung gibt es? Worauf muss man beim Kauf achten?

Voraussetzung für einen zügigen und unversehrten Transport von Gütern ist eine effiziente und zuverlässige Ladungssicherung. Ladungssicherungsnetze aus Gurtband wie unsere Produktreihe DoKEP sorgen für ein einfaches und schnelles Handling, sparen Gewicht und lassen sich im KEP-Versand flexibel einsetzen. Aber welche Arten von Netzen gibt es eigentlich? Woran erkenne ich ein qualitativ hochwertiges Netz? Und welche Kennzeichnung ist wichtig?

Zurrnetze nach VDI 2700 Blatt 3.3 werden aus Komponenten gefertigt, die den Anforderungen der Ladungssicherungsnorm DIN EN 12195 ff entsprechen. Damit sind sie für die form-, kraftschlüssige Ladungssicherung oder eine Kombination beider Verfahren einsetzbar. „Beim formschlüssigen Direktzurren beispielsweise wird das Netz über die zu sichernde Ladung gelegt und anschließend diagonal bzw. schräg verspannt. Wichtig ist, dass die Maschenweite des Netzes auf die Größe des Ladegutes abgestimmt ist“, erklärt Walter Eckstein, stellvertretender Vertriebsleiter Ladungssicherung.

Trennnetz

Trennnetze von Dolezych

Trennnetze werden wie Zurrnetze aus DIN EN 12195-konformen Elementen gefertigt und sind hinsichtlich der Abmessungen und Verbindungselemente auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt. Trennnetze sind formschlüssige Ladungssicherungsmittel, die z. B. horizontal als rückwärtige Ladungssicherung im Fahrzeug, Kofferaufbau oder Container eingesetzt werden können. Sie verhindern das Verrutschen der Ladung und schützen den Fahrer beim Öffnen der Fahrzeugtüren. Mit mehreren Netzen lassen sich im Laderaum auch Segmente für z. B. Ausrollung und Rücktour bilden.

Seitenschutznetze für LKWs ersetzen Einstecklatten aus Holz oder Aluminium. Sie sind direkt mit den Rungen des Fahrzeugs verbunden und nehmen die nach Norm geforderten Kräfte von bis zum 0,4-fachen der Gewichtskraft der zulässigen Nutzlast auf. Damit können sie z. B. nach DIN EN 12642 Code XL mit Getränkefreigabe sowie nach Daimler-Richtlinie 9.5 Ausgabe 2014 zertifiziert werden.

„Für uns ist es wichtig, dass sich unsere Kunden auf die Sicherheit der Produkte verlassen können“, erläutert Dolezych-Mitarbeiter Eckstein. Beim Kauf eines Ladungssicherungsnetzes sollte in jedem Fall geprüft werden, ob es entsprechend der geforderten Vorgaben gekennzeichnet und für die gewünschte Anwendung geeignet ist. Ein normkonformes Etikett muss die folgenden Angaben beinhalten:

seitenschutznetz

Seitenschutznetze von Dolezych

  • Normverweis (z. B.: „in Anlehnung an DIN EN 12195-2, VDI 2700 Blatt 3.3″)
  • Werkstoffangaben
  • Name und Adresse des Herstellers
  • Typbezeichnung
  • LC Netz gesamt in daN (zulässige Zurrkraft des Gesamtnetzes)
  • LC Netz Befestigungspunkt in daN (zulässige Zurrkraft des Befestigungspunkts)
  • Warnhinweis: Darf nicht zum Heben verwendet werden!
  • Warnhinweis: Nur an den vorgesehenen Befestigungspunkten belasten!
  • Rückverfolgbarkeitscode
  • Herstelljahr

Der eingenähte Teil des Etiketts muss die folgenden Kenndaten enthalten:

  • Name und Adresse des Herstellers
  • sein Zeichen, eingetragenes Warenzeichen oder ein anderes, eindeutiges

Ladungssicherung extrem: DoNova® PowerLash schützt Leben und Ladung

Ein Anwenderbericht zur textilen Kette aus Mali 

theorie-einweisung

textile-ketteDer Erprobungszeitraum erstreckte sich über sieben Monate (Februar bis August 2018). Die Fa. ITO Mali SARL, Tochterunternehmen der ITO FRANKFURT, testete im Rahmen ihrer logistischen Aufgaben in dem westafrikanischen Land die DoNova® Powerlash 25/8 aus 100% Dyneema® mit beiderseitigem Gabelkopfhaken. Die textile Kette mit einer LC von 10.000 daN wurde in Anlehnung an DIN EN 12195-2/3 entwickelt und ist nur mit den vom Ladungssicherungstechnik-Hersteller Dolezych GmbH & Co. KG freigegebenen Verbindungs- und Endbeschlägen zugelassen. Gegenstand des Tests war die Kette mit ihren Endbeschlägen sowie der speziell entwickelte hochfeste Ratschlastspanner mit verbreitertem Hakenradius und Dyneema®-Zurrgurte mit Getriebezugratsche, die jeweils zum Verspannen bzw. Verkürzen der DoNova® PowerLash genutzt werden können.

praxiseinweisungITO Mali SARL befördert im Wesentlichen Lkw und Anhänger mit militärischer Zweckbestimmung, Container und nicht standardisierte Ladungen. Je nach Art der zu transportierenden Güter wurden Sattelzugmaschinen mit Auflieger und Lkw mit Tiefbettanhänger genutzt. Die Fahrzeuge unterschieden sich in Aufbau und Zustand. Anschlagpunkte waren wegen Verformung teilweise nicht nutzbar, so dass die erfahrenen Fahrer für die Ladungssicherung auf feste Teile der Konstruktion zurückgreifen mussten.

Fahrer und Konvoibegleiter wurden theoretisch und praktisch in den Aufbau und Einsatz der DoNova® PowerLash eingewiesen. Nach jedem Abschluss eines Konvois berichteten die Fahrer dem Konvoibegleiter über ihre Erfahrungen mit der Ladungssicherung. Der parallele Einsatz von herkömmlichen Stahlketten und Spanngurten neben der textilen Kette ermöglichte eine vergleichende Bewertung der Ladungssicherung.

strassenzustandschlaglochWährend des Testzeitraums wurden 13.340 km innerhalb von Mali sowie bei Landtransporten zwischen Senegal, dem Niger und Mali zurückgelegt. Die Straßen im Einsatzgebiet sind in äußerst schlechtem Zustand: ausgedehnte Schlaglöcher, vollständig aufgelöster Streckenbelag und unterspülte oder komplett weggerissene Straßenabschnitte prägen das Bild der seit Jahrzehnten nicht instandgesetzten Straßen. Hinzu kommen extreme klimatische Bedingungen, bei dem sich Monate mit Starkregen mit Trocken- und Hitzeperioden abwechseln. Temperaturspitzen von bis zu 50°C sind in Mali keine Seltenheit.

kette-mit-gurtBei der Organisation der Transporte ist auch die latente Bedrohung durch Terrorismus zu berücksichtigen. Ein Anhalten des Konvois für Rast, Kontrollen der Ladungssicherung oder die Beseitigung von Schäden stellt eine große Gefahr für die Sicherheit von Fahrern und Last dar. Auf Streckenabschnitten mit hoher Bedrohung haben die Fahrzeuge ungeachtet der Beschädigungen der Straßen oft hohe Geschwindigkeiten einzuhalten, um das Anschlagsrisiko zu minimieren. Dadurch entstehen hochfrequente und -dynamische Belastungen für das zu transportierende Material und die eingesetzten Ladungssicherungsmittel.

schwere-lastenTrotz extremster Beanspruchung wurden zu keinem Zeitpunkt des Tests Ausfälle, Defekte oder relevante Abnutzungsstellen festgestellt – weder an der DoNova® PowerLash noch an den getesteten Verbindungs- und Beschlagteilen. Grundsätzlich wurden beide Spannsysteme uneingeschränkt von den Fahrern akzeptiert und als sehr gut in der Anwendung bewertet. Ein Nachspannen der Zurrketten war nur in wenigen Fällen und dann auch nur über wenige Zentimeter erforderlich, so dass aufgrund der Bedrohungslage gefährliche Stopps vermieden werden konnten. DoNova® PowerLash verbesserte damit die Sicherheit des Ladegutes und schützte darüber hinaus das Leben der Fahrer und Begleiter der Konvois. Zufrieden waren die Fahrer auch mit dem geringen Gewicht und der dadurch wesentlich erleichterten Anbringung der textilen Zurrketten an Fahrzeug und Ladegut. Außerdem lobten sie die Flexibilität des Systems insgesamt, das auch problemlos über Fahrzeug- bzw. Ladegutteile gelegt werden konnte, ohne Beschädigungen zu verursachen. Besonders hervorzuheben ist laut ITO Mali SARL die hohe Zuverlässigkeit des Dyneema®-Materials – erreicht durch die einzigartige Kombination von Festigkeit und Flexibilität. Der Prüfbericht zum Test der textilen Kette in Mali schließt mit dem Fazit, dass sich die DoNova® PowerLash auch unter den herausfordernden Rahmenbedingungen in Afrika bedingungslos bewährt hat. ITO Mali SARL: „Die textile Kette empfiehlt sich uneingeschränkt für die Ladungssicherung im robusten Einsatz und/oder zur Ladungssicherung empfindlichen und einsatzwichtigen Materials.“

Bildquelle: ITO Mali SARL


 

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Fachverband deckt gravierende Mängel bei Zurrgurten auf

Klassenziel verfehlt

defekte-ratscheMangelhafte Ladungssicherung führt immer wieder zu schweren Unfällen auf deutschen Straßen. Der Fachverband Seile und Anschlagmittel e.V. (FSA), Düsseldorf, dessen bundesweit 35 Mitglieder sich größtenteils auch mit dem qualifizierten Vertrieb von Produkten zur Ladungssicherung befassen, hat die Probe aufs Exempel gemacht. Er hat im Frühjahr 2018 diverse Zurrmittel von unterschiedlichen Anbietern auf Herz und Nieren untersuchen lassen. Das Ergebnis war katastrophal: Knapp die Hälfte aller getesteten Zurrgurt-Systeme hat die verbindlich vorgeschriebene Prüfung nach DIN EN 12195-2 mit erheblichen Mängeln nicht bestanden, ein weiteres Drittel der Produkte war zumindest mit einem Mangel behaftet. Die Geschäftsführung des FSA kommentiert das Resultat, frei nach Shakespeare, mit den Worten: „Da ist doch etwas faul im Staate Deutschland, wenn derart viele Zurrgurtanbieter das Klassenziel eindeutig verfehlen, ausschließlich sichere und normkonforme Produkte zu verkaufen.“

Ablegereife bereits „vor“ dem Verkauf

Im gemeinsamen Merkblatt zur Ladungssicherung mit dem Titel „Ablegereife von Zurrgurten“, das vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und von der Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post- Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) herausgegeben wird, steht deutlich: „Werden Mängel festgestellt, die die Sicherheit beeinträchtigen, dürfen die Zurrmittel nicht mehr verwendet werden.“ Liegen diese Mängel aber bereits zum Zeitpunkt der „Bereitstellung im Markt“ oder sogar schon beim „Inverkehrbringen in die Europäische Union“ vor, dürften laut FSA-Geschäftsführer Thomas Vierhaus „die Zurrmittel gar nicht erst verkauft werden“.

Die Verantwortung für unsichere Produkte tragen laut dem deutschen Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) sowohl die Hersteller als auch die Einführer bzw. Importeure. Aber am Ende eben auch die Händler, wenn sie ihren gesetzlich vorgeschriebenen und normativ geregelten Pflichten nicht nachkommen.

Auch Zurrgurte mit GS-Zeichen haben versteckte Mängel

defekte-ratsche-2Als der Fachverband Seile und Anschlagmittel e.V. (FSA), Düsseldorf, im Frühjahr 2018 diverse Zurrmittel von unterschiedlichen Anbietern beschaffte, schwante Vierhaus bereits nichts Gutes: „Schon beim Blick auf die vorgeschriebenen Inhalte der Etiketten waren viele Kennzeichnungsmängel erkennbar.“ Das Hauptaugenmerk beim Kauf und der anschließenden Begutachtung lag auf zweiteiligen Zurrgurtsystemen mit einer Zurrkraft (LC) von 2.500 daN.

Insgesamt wurden in der FSA-Stichprobe 36 Zurrgurt-Systeme der visuellen und mechanischen Prüfung nach DIN EN 12195-2 unterzogen, von denen 17 ohne jeden Zweifel niemals hätten in den Verkauf gelangen dürfen. Die häufigsten Beanstandungen waren von außen nicht erkennbare Unterfestigkeiten und mangelhafte Materialien. Um diesen versteckten Mängeln vorzubeugen, rät etwa die Bezirksregierung Köln in einem Faltblatt: „Empfehlenswert ist immer der Kauf von Zurrgurten, die mit dem GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) versehen sind.“ Auch hier ist der FSA der Sache auf den Grund gegangen, denn 27 der insgesamt 36 getesteten und leider auch 14 der 17 besonders mangelhaften Zurrgurt-Systeme hatten ein GS-Zeichen. „Wir waren schockiert“, gesteht Vierhaus ein, „denn wir hatten niemals mit einem so verheerenden Ergebnis bei den mit dem GS-Siegel gekennzeichneten Produkten gerechnet.“

Qualität der Zurrgurtbänder lässt zu wünschen übrig

Mit Blick auf Häufigkeit und Art der Mängel stachen vor allem drei Fehler heraus: Sechszehnmal (16x) hatten es die Prüfer mit mangelhaften Zurrgurtbändern zu tun (übermäßige Dehnung, unzureichende Bandbruchkraft). Neunmal (9x) wurde der Ratschentest nicht bestanden (z.B. Handhebel verbogen, unzulässig hohe Halbwellendeformation oder Abscherung der Sperrschieber)und neunmal (9x) wurde die auf dem Etikett angegebene Vorspannkraft des verwendungsfertigen Zurrgurtes nicht erreicht.

Verstöße gegen Vorschriften müssen strenger geahndet werden

Es gibt dringenden Handlungsbedarf, und jeder Verstoß gegen die Vorschriften des Produktsicherheitsgesetzes muss konsequent geahndet werden. Denn unsichere Zurrgurte können zu Unfällen und Verletzungen führen. Die Unfallfolgekosten trägt dann der Unfallversicherungsträger, während die Einführer, Händler oder Hersteller solcher „Gammelgurte“ den Gewinn einstreichen.

Vierhaus erklärt: „Da es sich bei Verstößen gegen die Produktsicherheitsvorschriften um Ordnungswidrigkeiten oder sogar Straftaten handeln kann, sind auch Geldbußen oder sogar Freiheitsstrafen für die verantwortlichen Missetäter nicht ausgeschlossen.“

Die sogenannten „Quasi-Hersteller“ drücken sich um ihre Pflichten

kennzeichnungWer Produkte unter seinem Namen oder seiner Marke verkauft, egal woher sie stammen und ob er sie selbst gefertigt hat oder nicht, gilt als Hersteller im Sinne der einschlägigen Gesetze. Ihm obliegt die „volle Produktverantwortung“. Das betrifft die Herstellerpflichten zur Produktprüfung und Produktkontrolle, z.B. vorgeschriebene Probenahme für die Serienfertigung einschließlich deren Dokumentation.

„Wir wissen, dass viele Importeure bzw. Einführer, die fremde Produkte unter eigenem Namen vertreiben, hier sehr blauäugig vorgehen, die Kosten einer Produktprüfung sowie der regelmäßigen Kontrolle einsparen und sich alleine auf fremde Prüfzeugnisse verlassen“, lautet der Vorwurf von Vierhaus. „Der FSA hat in den vergangenen Jahren bereits einige „Hersteller“ erfolgreich abgemahnt, weil sie ihre Hausaufgaben einfach nicht gemacht haben und zum Beispiel Produkteigenschaften auslobten, die sie niemals selbst getestet hatten und die schlicht nicht vorhanden waren. Das darf man Etikettenschwindel und dann auch Betrug nennen, der eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung zur Folge hat. Der Dumme ist, wer seine Produkte ordnungsgemäß überwachen und prüfen lässt, am Ende aber Probleme hat, sie aufgrund eventuell höherer Preise erfolgreich am Markt zu platzieren. Im Bereich der Zurrgurte sprechen wir hier vielfachüber geringe Beträge, die den Ausschlag geben.“

Die Überwachungspflichten müssen stärker angewendet werden

Bedenklich ist, dass 14 der 17 mangelhaften Zurrgurtsysteme ein GS-Zeichentrugen. Diese hohe Anzahl mangelhafter Zurrgurte gibt auch Anlass, die Überwachungspraxis bezogen auf die GS-Zeichen zu hinterfragen. Jede GS-Zeichen vergebende Stelle hat die Herstellung der verwendungsfertigen Zurrgurte und die rechtmäßige Verwendung des GS-Zeichens mit geeigneten Maßnahmen zu überwachen – auch im Ausland.

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Autorenhinweis: Thomas Vierhaus,
Geschäftsführer beim Fachverband Seile und Anschlagmittel e.V.(FSA), Düsseldorf.

Impressum unter: www.fsaverband.de/impressum.html


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LKW mit PKW-Ladungssicherung

Neue Zurrgurte für Pkw- und Lkw-Transporte bringen zukünftig Anwendervorteile

Beim Sichern von Pkw und Nutzfahrzeugen auf Fahrzeugtransportern sind die Belastungsanforderungen an die zu verwendenden Zurrgurte sehr hoch. Neueste Untersuchungen zeigen, dass diese Sicherungssysteme während des Transportes mit modernen Fahrzeugen erheblich höheren Belastungen unterliegen, als bisher bekannt war. Das Sicherungssystem muss deshalb die aufgebrachte Vorspannkraft gut über den Reifen verteilen und die Vorspannkraft darf im Verlauf des Transportes auch nicht unzulässig abnehmen. In der Regel werden die lediglich 2-3 m langen Zurrgurtsysteme über die Reifen der zu transportierenden Fahrzeuge gelegt, mittels 3 oder 4 spezieller Haken mit den Fahrbahnblechen der Fahrzeugtransporter verbunden und anschließend gespannt. Um diesen erhöhten Anforderungen gerecht werden zu können, müssen die einzelnen Zurrgurtkomponenten wie Gurtband, Spannratsche, Haken und Tension-Controller (ein spezieller, abrutschhemmender Schlauch, durch den das Gurtband geführt wird) individuell aufeinander abgestimmt sein.

 

Besonders gilt: Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Spanngurt, bei dem die Dehnung gemäß normativer Vorgaben bis zu 7% betragen darf, muss diese aber hier unter 4% sein.

Zudem machen die Fahrzeughersteller mittels Verladerichtlinien individuelle Vorgaben, z.B. hinsichtlich der erforderlichen Vorspannkräfte. Für die Pkw-Sicherung sind häufig STF-Werte von 330 daN und 500 daN für die Sicherung von Nutzfahrzeugen gefordert. Das wird von vielen bisher üblichen Zurrgurt-Systemen aktuell nicht erreicht, denn aufgrund der beengten Platzverhältnisse zwischen Radkasten und Transportfahrzeug wurden und werden für die Vorspannkraft nicht ausreichend dimensionierte Ratschen mit kurzen Handhebeln verwendet.

 

Neu entwickelte Zurrsysteme:
Das sind die Verbesserungen

Alle Komponenten unserer Pkw und Lkw-Sicherungsgurte wurden komplett überarbeitet, um den besonderen Anforderungen der Pkw- und Lkw-Sicherung gerecht zu werden.

 

Neue-PKW-und-LKW-Sicherung1. High Performance Gurtbänder

Speziell entwickelte Gurtbänder mit zusätzlich hervorragenden Verschleißeigenschaften minimieren die Dehnung auf Werte unter 2,5% (PES) bzw. unter 1% (Hochleistungsfasern).

 

2. Tension-Controller

Unser ebenfalls neu entwickelter und praxiserprobter Tension-Controller verhindert das Abrutschen des Sicherungssystems vom Reifen und garantiert eine optimale Übertragung der aufgebrachten Vorspannkraft. Diese bleibt dadurch auf dem gesamten Transportweg aufrechterhalten und kann somit das lästige Nachspannen der Gurte überflüssig machen.

 

3. Speziell konstruierte Ratschen

Unsere neuen Spannratschen für 35 mm und 50 mm Systeme zeichnen sich durch eine besonders kompakte Bauform (kleinste Abmessungen) und hervorragende Sicherungswerte aus. Die geforderten Vorspannkräfte werden mit diesen Spannratschen sicher erreicht.

 

4. Neu designte Zurrhaken

Diese neuen, optimierten Haken-Systeme sind nun speziell auf die Einsatzbedingungen auf den Transportfahrzeugen eingestellt. Wahlweise können sie auch mit einem Indikator für die Anzeige der Vorspannkraft ausgerüstet werden.

 

Alle Komponenten wurden ausgiebig in der Praxis getestet und zusätzlich auf eigens dafür entwickelten Prüfvorrichtungen, die den realen Einsatzbedingungen entsprechen, geprüft. So wurden z. B. die Haken in Interaktion mit unterschiedlichen Fahrbahnblechen oder der neuartige Tension-Controller an unterschiedlichen Reifentypen erprobt.

 


 

Hier wird viel bewegt: Ladungssicherung auf Pkw- & Lkw-Transportern

ladungssicherung-illustrationDie Optimierung der Ladungssicherung auf Fahrzeugtransportern steht seit geraumer Zeit im Fokus: Ein wichtiger Grund hierfür ist die moderne Fahrzeugtechnik, die dafür sorgt, dass die Beanspruchung für die Transportfahrzeuge und die Ladungssicherungssysteme während des Transportvorganges höher sein können als bislang angenommen wurde.

Die Ergebnisse der 2016 durchgeführten Reibbeiwertstudie von TÜV SÜD und Kässbohrer wiesen bereits deutlich daraufhin, dass das Thema Gurt und dessen Komponenteneinen ebenfalls bedeuten­den Stellenwert haben.

Deshalb wurden die Auswirkungen weiterer am Transport beteiligter Faktoren systematisch hinter­fragt: Wie groß ist z.B. der Einfluss unterschiedlicher Reifendurchmesser? Wie und in welcher Höhe sollte die Vorspannkraft idealer­weise aufgebracht wer­den? Und welche Dehnung des Zurrmittels ist optimal?

Dolezych hat als erster, gemeinsam mit der Fachgruppe Ladungssicherung der Division Mobility des TÜV SÜD, hierfür einen Prüfstand entwickelt und entsprechend evaluiert.

Mit diesem bislang einzig­artigen Prüfstand ist es möglich, die unter realen Einsatzbedingungen erzeugten Sicherungskräfte am einzelnen Reifen und in allen Zurrgurt-Komponenten im rein statischen Versuch darzustellen.

Erstmals können so z.B. die Kräfte, die in die Zurrpunkte bzw. in das Bodenblech des Transportfahrzeuges eingeleitet wer­den, exakt ermittelt und dokumentiert werden.

Als Ergebnis daraus wur­den in enger Abstimmung mit der Fachgruppe des TÜV SÜD konkrete Vorgaben für die Prüfung von Zurrgurten für die Pkw- und Nutzfahrzeugsicherung entwickelt, die den tatsächlichen Verhältnissen am Transportfahrzeugentsprechen.

Neue Generation Zurrsysteme

tension-controllerDie Erkenntnisse aus den vielen Prüfreihen führten bei uns zu der Entwicklung einer neuen Generation von Zurrgurten für die Pkw- und Lkw-Ladungssicherung gemäß VDI2700 Blatt 8.1/8.2. Es wur­den neue Zurrgurte ein­schließlich aller Komponenten wie Wirbelhaken, Tension Controller und Spannratschen konstruiert und entsprechend der neuen Prüfvorgaben getestet.

Die neuen Spannratschen z.B. ermöglichen es, die erforderlichen Vorspannkräfte trotz äußerst kom­pakter Abmessungen (bei der Ladungssicherung von Pkw beispielsweise hat man wenig Platz) gut und sicher aufzubringen. Diese Zurrgurte können auch bei geringem Platzangebot gut gespannt und die geforderten Vorspannkräfte sicher aufgebracht werden.

Dazu wurden neue Gurtbänder entwickelt, die aus den Materialien Polyester, Hochleistungs-Polyethylen oder einer Kombination aus beiden Fasern bestehen können. Sie wei­sen besonders geringe Dehnungswerte von unter 4% bis zu unter 1% auf.

In einem „Baukastensystem“ lassen sich die unter­schiedlichen Ratschen und Gurtbänder miteinan­der kombinieren und kön­nen so optimal für die spe­ziellen Gegebenheiten des Transportfahrzeugs und der zu transportierenden Fahrzeuge angepasst wer­den. Durch die Wahl eines dehnungsärmeren Gurtbandes (PES / UHMWPE-Mischgewebe oder reines UHMWPE-Gurtband) lässt sich z.B. der Aufwand für ein möglicherweise im Fahrbetrieb erforderliches Nachspannen der Zurrsysteme reduzieren und so Zeit sparen. 

Ein weiteres Ergebnis der Produktentwicklung ist ein völlig neuer Tension-Controller für 35 und 50mm Gurtbänder. Dieser verhindert zuverlässig das Abrutschen des Gurtes vom Fahrzeugreifen.

Zusätzlich ist er so ausge­rüstet, dass das Gurtband der Zurrgurte gut darin gleiten kann und so einen optimalen Wirkungsgrad des Zurrmittels ermög­licht.

Die ausführlichen Ergebnisse der Prüfung von Pkw- / Nutzfahrzeugsicherungen sind auf der Internetseite des TÜV SÜD als Download verfügbar: www.tuev-sued.de/truck


Wir machen Sie an einem Tag zum Profi

b0000096_e_dodra_drahtseile-1_kleinIm März dieses Jahres haben wir den Lehrgang „Befähigte Person Drahtseile und Lastaufnahmemittel“ in unser Seminarprogramm aufgenommen.

Die eintägige Schulung in den Räumlichkeiten des Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung in Selm (F&T LaSiSe) richtet sich an Teilnehmer, die bereits über fundierte praktische Erfahrungen in der Nutzung von Trag- und Lastaufnahmemitteln verfügen. Besonderes Augenmerk wird auf die Kennzeichnung, Lagerung und Prüfung von Drahtseilen und Lastaufnahmemitteln gelegt.

Nach bestandener schriftlicher und praktischer Abschlussprüfung erhalten Sie als Teilnehmer ein Zertifikat ausgehändigt. Sie sind nun “befähigte Person“ und können in Ihrem Betrieb mit Profi-Know-How die Ablegereife von Drahtseilen und Lastaufnahmemitteln beurteilen.

 

Bei Fragen zu diesem oder anderen Seminaren steht Ihnen Frau Rüschenbaum gerne zur Verfügung: 

rueschenbaum

Tanja Rüschenbaum
Tel.: 0231 – 82 85 32
Fax: 0231 – 82 85 604
Tanja.Rueschenbaum@dolezych.de

Weitere interessante Links: 

Seminarübersicht

Frühbucher-Aktion

Seminare auf Wunsch

Seminarbuchung


 

Der „große Bruder“ ist auf dem Weg:
DoNova PowerLash 30/8 mit LC 16.000 daN

donova-mit-doraSchwerlast-Ladungssicherung ist was für „starke Jungs“. Zumindest dann, wenn mit 16 mm starken, hochfesten Zurrketten gearbeitet werden muss. Diese Ladungssicherungssysteme bringen es bei einer üblichen Nutzlänge von 3,50 m auf ein stolzes Eigengewicht von rund 35kg. Eine Quälerei für jeden Anwender!
Mit der vor zwei Jahren vorgestellten textilen Kette DoNova PowerLash 25/8 (LC 10.000 daN) haben wir bereits eine leichtgewichtige Zurrketten-Alternative präsentiert. Die neue DoNova PowerLash mit LC 16.000 daN ist nun die konsequente Weiterentwicklung auf dem Gebiet der textilen Ketten aus der Hochleistungsfaser Dyneema®. Mit breiterem Gurtband, angepassten Hochfesten Beschlagteilen und dem neu entwickelten DoRa-Ratschlastspanner ist die neue DoNova Powerlash ebenso leistungsfähig wie eine 16 mm Zurrkette in Güteklasse 8 und wiegt dabei nur die Hälfte!
Das ist ein weiterer Meilenstein auf dem Gebiet der Arbeitsergonomie und -sicherheit.
Premiere feiert die DoNova PowerLash 30/8auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover.
Lieferbar sind die neuen Zurrsysteme dann im zweiten Quartal 2019.


Wer hat an der Uhr gedreht?
Herr Krissmann macht nach 281.976 Stunden Feierabend

Sicherlich können Sie sich nicht erinnern, was Sie am 7. August 1972 gemacht haben. Anders ist das bei Kersten Krissmann. Er startete nämlich an diesem Tag sein Berufsleben. Zunächst machte er seine Ausbildung bei Dolezych, arbeitete ein Jahr als Angestellter und absolvierte dann seinen Bundeswehrdienst. Danach kehrte er in den Dolezych-Vertrieb für Anschlagmittel zurück. Als „Mann der ersten Stunde“ war er dann maßgeblich an der Entwicklung und Einführung der textilen Anschlagmittel (z.B. Schlaufenbänder, Bandschlingen und Rundschlingen) bei Dolezych beteiligt. Als Vertriebsleiter für Hebebänder und Rundschlingen war er mit überragender Fachkompetenz und seiner humorvollen und gelassenen Persönlichkeit bei Kunden und Kollegen ein hochgeachteter und verlässlicher langjähriger Partner. Am 20. April verabschiedeten Udo und sein Sohn Tim Dolezych nun im Rahmen einer Feierstunde Herrn Krissmann in den Ruhestand. Udo Dolezych dankte ihm für fast 46 Jahre engagierte Mitarbeit und wünschten ihm für seinen neuen Lebensabschnitt genug Zeit für seine zahlreichen Hobbies und seine Familie.

 


DoRapid – Schneller Zurren auch mit 35 mm Gurten

dorapid-zurrgurt-35mmViele Be- und Entladevorgänge kosten den Fahrer oft wertvolle Zeit: Er muss Gurtband in die Ratsche einfädeln, das Losende durch die Wickelwelle ziehen, straffen und dann spannen. Beim Entladen muss er die Ratsche lösen und das Gurtband ggf. wieder komplett aus der Ratsche herausziehen. Und das bei jedem einzelnen Zurrgurt. Das geht auch einfacher.
Mit unserer DoRapid-Ratsche spart der Fahrer viel Zeit. Bei der markanten Ratsche mit dem einarmigen Hebel wird das Gurtband durch eine seitliche Öffnung direkt in die Wickelwelle gelegt. Das zeitaufwändige Einfädeln und Durchziehen des Gurtbandes entfällt.
Vergleichstests zeigen:
Mit der DoRapid-Ratsche kann bis zu 40% schneller verzurrt werden.
DoRapid ist jetzt auch für Gurtbänder mit 35 mm Breite erhältlich. Probieren Sie es einfach mal aus. Siewerden begeistert sein!

 

Artikel-Nr. Gurtbreite Ausführung Länge
26342056-635 mmProfilhaken6 m
26342056-835 mmProfilhaken8 m
26535534-850 mmProfilhaken8 m
26535534-1050 mmProfilhaken10 m

 

Weitere Infos zu unseren Zurrgurten finden Sie auf diesen Seiten: 

1. Zurrgurte mit DoRapid-Ratsche

2. Zurrgurte für PKW- und LKW

3. Zurrgurte für Motorräder

4. Kantenschutz


Info: Preisanpassung für Polyester-und Stahlprodukte

Die Beschaffungspreise für Polyester und Stahlkomponenten sind in diesem Frühjahr erneut signifikant angestiegen. Worst-case-Szenarien prognostizierten für technische Polyestergarne Anstiege von bis zu 30%. Aktuell unterliegen hier unsere Bezugspreise einer Steigerung von mehr als 15%. Beim Stahl betragen die Teuerungsraten je nach Produktbereich zwischen 5 und 15%. Preistreiber sind in beiden Bereichen vor allem die marktbeherrschenden Asiatischen Rohwarenhersteller. Als zusätzlicher Kostenfaktor kommt aber auch der knappe Lkw-Laderaum und die deshalb gestiegenen Frachtraten hinzu. Aufgrund unserer langfristigen Kontrakte mit Lieferanten und Speditionen und natürlich auch wegen unserer hohen Lagerbestände für die Produktion, haben wir die Preise lange stabil halten können. Leider macht die Entwicklung am Beschaffungsmarkt nun aber eine Anpassung unserer Verkaufspreise unumgänglich.

 


 

Rückblick: Ein Tag für die Praxis

„Nehmen Sie ruhig den Sprinter.“ Für Auszubildende oft ein Satz, der sie verunsichert und für Nervosität sorgt, wenn Erfahrungen im Umgang mit einem Fahrzeug dieser Größe fehlen. Damit das nicht so bleibt, wurde von Dolezych der Praxis-Tag für Azubis ins Leben gerufen. Auf dem Gelände des Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung Selm lernen die Dolezych-Auszubildenden innerhalb eines Fahrsicherheitstraings den sicheren Umgang mit solchen Fahrzeugen und wenden verschiedene Ladungssicherungssysteme in der Praxis an.

Ladungssicherung praktisch angewendet

Ladungssicherung-PraxistagAm 22. August war die Premiere: 15 Auszubildende versammelten sich zum 1. Praxis-Tag in Selm. In Kleingruppen wurden zwei Veranstaltungsteile absolviert. Als erstes stand das Ladungssicherungs-Training auf dem Programm. Hierbei wurden Fahrversuche mit unterschiedlich beladenen und gesicherten Fahrzeugen durchgeführt. So wurden etwa leichte und schwere Palette333n mit jeweils kleinem und großem Winkel niedergezurrt und in der Folge das Verhalten der Ladung bei den anschließenden Fahrversuchen beobachtet.
Beendet wurde der Praxisteil zur Ladungssicherung durch die Demonstration verschiedener Ladungssicherungsmethoden an einem Schulungsauflieger. „Wir wissen vieles ja schon aus der Theorie. Aber das Ganze dann praktisch hier erleben und anwenden zu können, bringt uns nochmal einen großen Wissensschub“, erklärt Azubi Benjamin Queitzsch. Und seine junge Kollegin Lara Ebert ergänzt: „Wenn man selbst mal einen Zurrgurt gespannt hat, ist man auch im Gespräch mit unseren Kunden sicherer.“

 

Fahrsicherheitstraining – souverän in Extremsituationen

FahrsicherheitstrainingDer zweite Teil der Veranstaltung war das Fahrsicherheitstraining. Dabei wurden mit Sprinter und Pkw diverse Fahrsituationen eingeübt. Auf der Freiluft-Teststrecke des Forschungs- und Technologiezentrums konnten die Auszubildenden das Fahrzeugverhalten in Extremsituationen wie Vollbremsung, Ausweichfahrten und Co testen.“Beim Praxis-Tag geht es vor allem darum, mit Spaß die gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen und den Auszubildenden Sicherheit für den Berufsalltag zu geben – ob für den fachlichen Kundendialog oder die eigene Nutzung der Firmenfahrzeuge”, erklärt Tim Dolezych.


In Zukunft wird der Hinweis, den Sprinter zu nehmen, also nicht mehr verunsichern.


 

Übrigens:

Unsere Azubis halten auf Wunsch in einem Workshop Seminare von Azubis für Azubis

Kontaktieren Sie uns: 

Telefonisch: 0231 82 85 32
Per Email: tanja.rueschenbaum@dolezych.de 


DoNovaLangzeittest

Interview mit André Ziel, Anwender der ersten Stunde

DoNova-Powerlash-textile-kette

André Ziel fährt seit einem Jahr mit DoNova PowerLash

„Wenn die Leute zum ersten Mal sehen, wie ich mir die DoNova-Kette locker über die Schulter werfe und damit den 35-t-Bagger festmache, schauen sie mich an wie das siebte Weltwunder. Dann zeige ich ihnen das Typenschild mit 10.000 Dekanewton (daN) und schon kommt die Frage: Wo gibt’s denn sowas?!“

Der WBA-Mitarbeiter André Ziel ist spezialisiert auf Schwertransporte. Als der erfahrene Berufskraftfahrer gefragt wurde, ob er die textile Kette DoNova zur Ladungssicherung testen wolle, nahm er die Neuheit erstmals selbst in Augenschein – und stieß einen erstaunten Pfiff aus. „Das ist eine gute Kette, das war mir von Anfang an klar. Aber es ist immer wieder beeindruckend, welche Kraft und Sicherheit dieses Leichtgewicht aufbringt!“

Denn tatsächlich sind die DoNova-Kettenglieder aus Gurtband der Hightec-Faser Dyneema® in dieser Funktion eine Weltneuheit: Ein Meter DoNova-Zurrkette wiegt beispiellose 600 Gramm, hat aber die Kraft und Festigkeit einer Stahlkette der Güteklasse 8 mit dem Gewicht von 3,8 kg. Sie ist so leicht, dass sie sogar auf Wasser schwimmt.

„Die Gewichtseinsparung ist vor allem für den Fahrer ein Riesen-Vorteil“, schildert Ziel. „Die Erleichterung beim Handling ist enorm. Und weniger zu schleppen ist nicht so verkehrt, wenn heute alle was „am Rücken“ haben. Für meinen Zug mit 31 Tonnen Leergewicht kommt es auf 10 kg nicht an, aber für mich. Wir sprechen hier von Ketten, die sonst gut 50 kg wiegen – und davon habe ich nicht eine, sondern vier, davon zwei Zurrketten mit Ratschlastspanner.“

DoNova-Powerlash-Einsatz

35 t-Bagger mit DoNova PowerLash gesichert

DoNova PowerLash seit über einem Jahr im Einsatz

Damit transportiert der 44- Jährige im Auftrag von WBA, der Westfälischen Bau- & Abbruchservice GmbH in Werne, zu 95% Baumaschinen, z.B. Bagger, Radlader und Raupen der Firmengruppe Liebherr, einem der weltweit größten Baumaschinenhersteller, quer durch’s Ruhrgebiet, und auch quer durch Deutschland. „Manchmal fahre ich drei bis vier Maschinen pro Tag. Ich habe die DoNova-Ketten viel im Gebrauch und bin von der Haltbarkeit angetan: Es gibt keine Verschleiß-Spuren, nichts zu sehen!“

Nicht nur mit Menschen, auch mit der Ladung geht die DoNova-Textilkette sanfter um als die Stahlkolosse. André Ziel: „Ich habe die Zurrpunkte immer unten am Bagger, also am Fahrwerk, da kommt es auf Kratzer nicht so an. Fährt man aber Betonteile oder neue Container, da ist die Gurtbandkette eindeutig vorn. Wenn z.B. Garagen transportiert werden oder ganze Fertigbetonteile für Häuser – da ist Textil klar im Vorteil. Und wenn man Stahl-Coils fährt, wird es richtig spannend, denn da zählt jedes Gramm!“

 

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DoNova-Textile Kette

 

 

 

 

 

 


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Rückblick 2018: Ein halbes Jahrhundert bei Dolezych

udo-dolezychAls Udo Dolezych Anfang des Jahres 1968 als Prokurist in den väterlichen Betrieb eintrat, flogen mit dem Raumschiff Apollo 8 zum ersten Mal Astronauten in Richtung Mond und konnten ihn aus „nächster Nähe“ betrachten.
Der „Westdeutsche Drahtseilverkauf“ war damals ein Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitern und konfektionierte „Drahtseile aller Art“ vor allem für die Kunden im Ruhrgebiet. Den Rückgang der wichtigen Absatzbereiche Bergbau und Stahl und den technologischen Wandel erkannte der „Junior“ frühzeitig als große Chance. Mit der Einführung von synthetischen Fasern wie Nylon oder Polyester eröffnete er die völlig neuen Produktbereiche Hebebänder, Rundschlingen sowie Zurrgurte und legte damit den Grundstein für die Entwicklung des Unternehmens, das heute mitmehr als 650 Mitarbeitern und 9 Gesellschaften auf 4 Kontinenten weltweit Kunden betreut.
Anlässlich seines 50-jährigen Firmenjubiläums wurde Udo Dolezych nun beim diesjährigen Sommerfest des Unternehmens geehrt. Sein Sohn Tim Dolezych und Karl-Heinz Keisewitt überreichten ein Gemälde des Künstlers Demir Demiroski, das mit 9 Segelbooten sinnbildlich die „Flotte“ der Dolezych Unternehmen darstellt.
Udo Dolezych, von der Ehrung sichtlich überrascht, dankte allen Mitarbeitern und zeigte in einer kurzen Rede Segelsachverstand, als er das Bild als Metapher für die Entwicklung des Unternehmens verwendete:
„Manchmal hat man Rückenwind, dann läuft es wie von selbst, und wenn der Wind mal von vorne kommt, dann muss man eben „kreuzen“, um sein Ziel zu erreichen!“