Hebebänder

Hebebänder eignen sich für das schonende Heben. Empfindliche Lasten werden durch die relativ breite Auflagefläche so wenig wie möglich belastet. Ein Hebeband von Dolezych genügt höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Wir bieten folgende Varianten an:

 

 

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Dolezych fertigt Hebebänder und Rundschlingen aus Polyester (PES), Polyamid (PA) und Polypropylen (PP) ausschließlich nach den neuesten europäischen Normen DIN EN 1492-1:2000 + A1:2008 und DIN EN 1492-2:2000 + A1:2008.

Als deutscher Delegierter hat Dolezych an der europäischen Normung mitgearbeitet und hält darüber hinaus engen Kontakt mit der für Hebebänder und Rundschlingen zuständigen Berufsgenossenschaft in Hannover. Dieses Know-how spiegelt sich in den Dolezych-Produkten und ist ein Sicherheits-Plus für alle Anwender.

 

Viele Vorteile sprechen für den Einsatz textiler Anschlagmittel

  • hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht
  • problemloses, angenehmes Handling
  • keine Stromleitfähigkeit
  • gute Anpassung an die Last, besonders von Rundschlingen
  • Schonung des Ladegutes
  • keine Verletzungsgefahr für den Anschläger
  • auf kleinstem Raum verstaubar
  • farbcodierte Tragfähigkeit
  • lange Haltbarkeit
  • hohe Abriebfestigkeit

 

Breiten und Dicken

Die gewebten Hebebänder sollen in der Breite optimal auf die Anforderungen der Praxis abgestimmt sein und je nach dem ein-, zwei- oder vierlagig genäht – die erforderliche Dicke haben, um Verschleiß vorzubeugen. Bei gleicher Tragfähigkeit sind schmale Hebebänder meist dicker als breitere. Mit abnehmender Banddicke vermindert sich naturgemäß auch die Kantenstabilität und Quersteifigkeit. Dieser Effekt kehrt sich bei zunehmender Dicke um. Breitere Hebebänder sind gut im Hängegang, beim Einsatz mit Traversen geeignet und bieten eine gute Flächenabstützung an der Last. Schmalere Hebebänder sind bei Schrägzug aufgrund ihrer kompakten Bauart vorteilhaft und lassen sich deshalb auch gut im Schnürgang einsetzen.
Dolezych hat deshalb optimale Gewebekonstruktionen für eine sinnvolle und praxisgerechte Bandbreite entwickelt. Die Gewebe zeichnen sich zusätzlich durch eine besonders feste Kantenstabilität, hohe Oberflächenabriebfestigkeit und gute UV-Beständigkeit aus.

 

Kennzeichnung/Etikettierung

DoMark bei eingewebten Hebebändern

Zusätzlich zur Norm-Kennzeichnung liefert Dolezych auf Wunsch DoMark, die leicht erkennbare und eindeutige Tragfähigkeits- und Materialkennzeichnung für jedes Hebeband in Zahlen und Buchstaben, z. B. PES 3000 kg für ein gewebtes Polyester-Hebeband mit einer Tragfähigkeit von 3.000 kg. Diese Kennzeichnung ist gewebt und großflächig unverlierbar aufgenäht. Auch bei rauem oder sehr schmutzigem Einsatz bleibt die Kennzeichnung deutlich länger sichtbar.

DoMark

DoDate – das Datenträger Zusatzetikett

Beim Einsatz in höheren Temperaturbereichen hat Dolezych beim Thema Etikettierung einen großen Schritt nach vorn gemacht, denn: DoDate hält dauerhaft auch bei größerer Hitzeeinwirkung (bis ca. 90° C) die produktbezogenen Daten – kein Verschmelzen, keine Versprödung, kein Ein- oder Abreißen. Dieses Zusatzetikett mit Textileinlage dient z. B. als Datenträger für die betriebsinterne Dokumentation, falls der Zeitpunkt der Inbetriebnahme bzw. das Datum der anstehenden Sichtprüfung am Produkt gekennzeichnet werden soll.
dodate

DoIdent – die zusätzliche Produktionscodierung

Gegen Aufpreis liefern wir Hebebänder auch mit den zusätzlichen Doldent-Etiketten. Jährlich wechselnde Farben und Quartalsstreifen, die den Produktionszeitraum des Produktes angeben (1 Streifen für 1. Quartal bis 4 Streifen für 4. Quartal) können Ihnen im Betrieb als zusätzliche Kennzeichnungsmöglichkeit dienen. DoIdent-Etiketten sind nicht abreißbar, also unverlierbar, und jederzeit zu identifizieren.

DoIdent

Dehnung

Dolezych produziert Hebebänder aus den von den Normen DIN EN 1492-1 und 2 vorgesehenen Werkstoffen Polyester (PES), Polyamid (PA) und Polypropylen (PP).
Standardmäßig werden alle drei Materialien thermofixiert und verstreckt, d. h. zusätzlich zur gleichzeitig unter Hitzeeinwirkung stattfindenden Färbung und Glättung, wird dem jeweiligen Werkstoff sein exakt abgestimmter Dehnungswert sowohl für den Tragfähigkeitsbereich als auch für den Bruch mitgegeben. Ist die Dehnung zu hoch, tritt der sog. Gummibandeffekt auf. Ist sie hingegen zu niedrig, gehen die äußerst sinnvollen und wichtigen Dämpfungseigenschaften von gewebten Hebebändern verloren. Deshalb ist es wichtig, dass noch eine gewisse Dehnung im Hebeband verbleibt. Die EXAM BBG Bochum hat in Fallversuchen zu diesem Thema das hohe Arbeitsvermögen von Hebebändern gegenüber anderen Anschlagmitteln herausgestellt.
Für den Einsatz gilt: Aufgrund der werkstoffbedingten unterschiedlichen Dehnungswerte sollten z. B. PES-Hebebänder, bei paarweisem Einsatz, nicht mit PP- oder auch PA-Hebebändern gemischt werden. Im ungünstigsten Fall hängt die Last schief und rutscht ab. Auch der gemeinsame Einsatz unterschiedlicher Herstellerfabrikate kann zu Anschlag-Problemen führen, wenn teilweise nicht optimierte Gewebekonstruktionen mit höherer Dehnung verwendet werden. Denn auch in diesem Fall können Lasten schief hängen.

 

DoFix – die starre Schlaufe

Hebebandschlaufen knicken aufgrund ihrer weichen Gewebestruktur leicht ab. Beim Einhaken in den Lasthaken oder beim Durchführen unter der Last kann diese Eigenschaft stören. Damit das Hebeband, wie ein Anschlagseil, besser unter Lasten durchgeschoben werden kann, fertigt Dolezych auch Hebebänder mit einer speziellen, schlaufenversteifenden Nähtechnik. Im Bild unten sehen Sie einen Vergleich der unterschiedlichen Schlaufenausführungen. DoFix ist ausschließlich bis 2 t Tragfähigkeit erhältlich, bitte anfragen!